Wer ist dieses Boykott-Teuferl auf der eigenen Schulter?

Shownotes

Das, was Dr. Sabine und Roland Bösel „Boykott-Teuferl“ nennen, sitzt uns allen hin und wieder auf der Schulter. Es flüstert uns Dinge ein, wie unserem Gegenüber nicht entgegenzukommen. Es leitet uns an, auf unserem Standpunkt zu verharren, auch wenn der längst überholt ist. Und es lässt uns vertraute Machtkämpfe befeuern, statt gemeinsam Wachstumsschritte zu gehen.

Entdecke in dieser Podcast-Folge die Hintergründe des Boykott-Teuferls, warum und seit wann wir es haben – und wie wir über seinen Einfluss hinauswachsen können.

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Produktion: Umsetzerei Wien

Transkript anzeigen

00:00:08: Roland: Herzlich willkommen zu unserem Podcast Liebesdoppel.

00:00:11: Sabine: Der Podcast fürs Zwischenmenschliche.

00:00:14: Roland: Hier sind die Bösels. Mein Name ist Roland Bösel

00:00:17: Sabine: Und mein Name ist Sabine Bösel und wir sprechen heute über das Thema, wer ist dieses Boykott-Teuferl, das auf meiner Schulter sitzt?

00:00:29: Roland: Ja, vielleicht fühlst du dich von dem Titel schon etwas animiert, vielleicht sogar ein bisschen mit einem Fragezeichen oder auch ein bisschen provoziert. Ja, es geht in dieser Folge darum, wie wir uns das Leben manchmal schwer machen. Oder ich habe kürzlich, Sabine, wenn du dich erinnerst, haben wir in Burgtheater Gullivers Reisen gesehen. Da ging es auch um, wie wir manchmal Narren sind. Also wir machen uns das Leben manchmal schon ziemlich schwer.

00:00:59: Sabine: Und wir arbeiten seit über 35 Jahren mit Paaren. Das heißt, wir haben eine psychotherapeutische Praxis, eine paartherapeutische Praxis, arbeiten auch mit Generationspaaren.

00:01:10: Roland: Du trainierst mich seit 50 Jahren.

00:01:11: Sabine: Speziell mit Paaren. Und wir sind selbst auch ein Paar seit 50 Jahren.

00:01:15: Roland: Und ich muss gleich sagen, Sabine, in letzter Zeit war mein Boykott-Teuferl ziemlich aktiv, das muss ich ehrlich zugeben.

00:01:22: Sabine: Ja, meins auch. Und das ist jetzt für alle, die uns jetzt zuhören, die wir jetzt neugierig gemacht haben, das ist einfach eine Idee von uns, ein Bild, das wir kreiert haben. Irgendwann ist mir das eingefallen. Dann habe ich so das Gefühl gehabt, auf meiner rechten Schulter sitzt da so ein kleines Teuferl und flüstert mir verschiedene Sachen ein. Und mir gefällt das auch gut, dieses Bild. Und wenn ich es den Leuten bei uns in der Praxis erzähle, ich erzähle das nicht so oft, aber ab und zu fällt mir das ein. Und es muss eigentlich jeder schmunzeln und versteht auch, was gemeint ist.

00:01:55: Roland: Ja, mit dir kann man schon schmunzeln, aber ich spüre dann das Boykott-Teuferl.

00:02:01: Sabine: Ja, wobei, wenn das mir flüstert, muss ich eigentlich auch nicht schmunzeln. Jetzt im Nachhinein, wenn ich darüber nachdenke. Und zwar mein Boykott-Teuferl sagt so Sachen wie, du, jetzt gib das auf keinen Fall zu. Nein. Mäh, mäh, mäh, mäh, mäh. Sag nicht, dass das ein Blödsinn war, was du gesagt hast, dass du übertrieben hast. Nein, sag nichts.

00:02:22: Roland: Mein Boykott-Teuferl sagt, nein, sie hat dir das lange verwehrt. Jetzt, wo sie es dir geben will, ist es zu spät. Jetzt gilt es nicht mehr.

00:02:33: Sabine: Und mein Boykott-Teuferl sagt auch so, jetzt teste ihn einmal. Und wir sehen, es ist auch kein Verlass auf ihn.

00:02:41: Roland: Mein Boykott-Teuferl sagt, du brauchst dich gar nicht testen. Sie, sie, du lachst.

00:02:47: Sabine: Dein Boykott-Teuferl testet nicht.

00:02:49: Roland: Oh ja, das Boykott-Teuferl testet nicht in der Form. Die sagt einfach, die ist es nicht. Das kommt dann auch.

00:02:57: Sabine: Und mein Boykott-Teuferl sagt auch, es ist einfach super, wenn man trotzig ist. Da kann der andere überhaupt nichts machen. Und schweige einfach trotzig. Du wirst sehen, du bringst ihn auf die Beine damit. Und dann kommt aber die Stimme der Vernunft.

00:03:15: Roland: Bei mir kommt sie lange nicht.

00:03:17: Sabine: Ja, bei mir kommt sie zwischendurch immer wieder. Und die sagt dann, schau, was bringst du den Leuten bei? Du bringst den Leuten bei, dass es gut ist, auch mal zu sagen, es tut mir leid. Und dass einem da auch nicht irgendein Stein aus der Krone fällt, wenn man sagt, tut mir leid, das war jetzt übertrieben, was ich gemacht habe. Oder tut mir leid, dass ich dich da verwirrt jetzt habe. Ich habe es eigentlich so nicht gemeint. Das kannst du doch sagen. Das ist auch die gescheite Sabine, die Vernünftige, die auch weise ist und weiß, dass jeder Mensch auch Fehler machen kann oder sich mal verrennt. Und die auch weiß, der Roland ist ja großzügig. Wenn du sagst, dass dir das leidtut, wie oft hat er schon gesagt, passt schon. Ja, schwamm drüber.

00:04:03: Roland: Wenn unsere beiden jeweiligen Boykott-Teuferln aktiv sind, ist es eigentlich nicht lustig. Da will auch keiner mit uns gemeinsam Abendessen gehen. Und man muss auch sagen, unsere Kinder, als sie bei uns gelebt haben, die haben das schon manchmal. Die haben sich wahrscheinlich auch gedacht, was ist mit denen? Was ist los? Wenn wir euch das jetzt hier erzählen, all die Menschen, die uns zuhören, das klingt ja so, wie wenn es fast ein Spaß wäre. Ja, wenn wir jetzt darüber reden, mit Augenzwinkern, so hat es was Humoristisches. Im Beziehungsalltag ist es ja fast brutal, muss man sagen. Weil dieses Boykott-Teuferl, wie wir es nennen, übernimmt ja dann manchmal die Führung. Was heißt manchmal? Es übernimmt die Führung und wir werden dann immer gefragt, was ist denn eine mögliche Antwort? Und eine Antwort ist, so ehrlich zu sein. Und vielleicht hast du das von uns schon einmal gehört. So ehrlich zu sein, sich in die erste Reihe fußfrei ins Theater zu setzen und dir das Stück deiner eigenen Beziehung anzuschauen. Also wenn ich mich reinsetze, dann schaue ich aber nicht, was macht die Sabine da auf der Bühne, sondern ich schaue mal auf mich. Ich schaue, was tue ich eigentlich alles und mache es dabei der Sabine schwer. Und genau das, was ich mir so sehr wünsche, passiert nicht. Also mir fällt gerade ein, Sabine, wir haben viele Jahre über Sexualität gestritten, fast klassisch. Ich habe gesagt, es ist mir zu wenig. Wobei, ich habe gar nicht gesagt, dass es mir zu wenig ist. Ich wollte, dass die Initiative von dir kommt. Ich glaube, die Intensität war so ungefähr. Aber mir war es wichtig, dass du den ersten Schritt setzt. Wie oft, Sabine, wie oft haben wir gestritten? Wie oft haben wir gestritten? Und ich habe gedacht, ah ja, und immer kommt es von mir. Die typischen klassischen Fehler mit immer und nie. Und dann haben wir ein Gespräch gehabt, dann haben wir uns darüber auseinandergesetzt. Und dann hast du gesagt, komm her, Roland. Und hast Initiative gesetzt und hast gesagt, jetzt beginnt die Intimität. Und dann ist mein Pakot einfach so mächtig. Sagst du, na sicher nicht. Also ich weiß nicht, wie oft ich mir den Ast abgeschnitten habe, auf dem ich gesessen bin. Nämlich nicht den, der weiter weg ist vom Stamm, sondern der näher ist. Das heißt, ich bin jedes Mal mit runtergeflogen. Das heißt, ich wollte dich strafen. Und wem habe ich mich am meisten gestraft? Also Sex mit dir nicht haben zu können und das noch selber mit meinem Trotz. Ich würde fast sagen, ein sehr durchgedrehtes Boykott-Teuferl.

00:06:54: Sabine: Naja, und ich glaube mittlerweile, wenn ich dir so zuhöre, dass die Boykott-Teuferln bei zwei Partnern schon eigentlich ziemlich ähnlich sind. Weil mein Boykott-Teuferl ist auch super, super trotzig und sagt dann, na jetzt macht er Druck. Na sicher nicht. Wenn er so Druck macht, dann nicht. Nein, nein, nein, sicher nicht. Anstatt vernünftig zu sein. Ja, ich verstehe das, dass du das auch gern hast. Ein Teil von mir hat es ja verstanden, dass du es gern hast, dass du dich begehrt fühlst und das nicht immer nur in eine Richtung geht. So weit, so gut. Also wenn du mich gefragt hättest, wenn ich aus dem Zimmer rausgehe und jemand dritter fragt mich, hätte ich gesagt, ja ich verstehe das, dass ein Mann sich auch gerne begehrt oder jeder von uns möchte sich begehrt fühlen und das verstehe ich. Aber das hätte ich niemals gesagt, nein, niemals zugegeben. Nein, nein, nein, nein, das gebe ich nicht zu. Naja, also das Boykott-Teuferl war da schon auch recht aktiv und was ich finde, ist ein Fortschritt von heute, jetzt mit meinen 66 Jahren, dass es mir bewusst ist, dieser Dialog, das war mir ja früher nicht bewusst, so wie du gerade gesagt hast. Wenn das schon mal bewusst ist, ist eh schon super. Mir ist das manchmal wirklich bewusst, dieses Hin und Her, dieser innere Dialog, der da stattfindet, zwischen der Vernünftigen, der Weisen, Sabine. Ich habe schon sehr viele Antworten gefunden in meinem Leben und wenn Menschen zu mir kommen oder zu uns kommen, dann gebe ich denen auch meine Weisheit noch preis, so wie ich es jetzt gerade tue, auch im Podcast. Aber für mich selber wende ich es dann oft nicht an und dann sagt die weise Stimme, hey Sabine, was bringst du den Leuten bei, komm, jetzt sag das einfach, komm. Ein Beispiel, was mir hilft, wenn ich rausgehe aus der Situation, ich glaube das gilt für uns beide auch, aber für mich auf jeden Fall, wenn ich rausgehe aus der Situation und irgendwas anderes mache, wo ich ein erwachsener Mensch bin, was tue, was sinnvoll ist, es kann alles Mögliche sein, dann bin ich schon draußen aus dem und dann ist das Boykott-Teuferl, geht dann schlafen.

00:08:56: Roland: Ich habe mir gerade gedacht, für alle, die uns dazuhören, die wollen ja eigentlich wissen, warum wir, verzeih mir Sabine, wenn ich es auf die Spitze treibe, wir leben ja von diesem Boykott-Teuferln.

00:09:11: Sabine: Wir zwei?

00:09:12: Roland: Ja, nämlich nicht in der Beziehung, aber die Menschen kommen ja zu uns, weil die Boykott-Teuferln sie antreiben und wenn jetzt ein Paar gerade mitten in der Trennung ist, die werden sagen, böse haut sich über die Häuser.

00:09:26: Sabine: Dann geben wir diese Antwort, lieber Roland. Warum machen wir das alle? Also ich glaube, dass die meisten anderen Leute das auch haben. Vielleicht nennen sie es nicht Boykott-Teuferl, aber jemand, der eine Instanz boykottiert. Also einmal eines, was mir als erstes...

00:09:40: Roland: Auf der anderen Seite vielleicht gar nicht die Vernunft, sondern sowas wie eine tiefere Weisheit, was wir bei Kindern ja oft sehen. Also Kinder sind oft sehr weise.

00:09:48: Sabine: Also das Erste, was mir einfallt, ist, dass wir etwas übernommen haben. Also Strategien von einem Elternteil zum Beispiel. Etwas, was wir gut gesehen haben bei Eltern und das haben wir einfach übernommen, weil wir spiegeln. Unsere Spiegelneuronen arbeiten ja auf Hochtouren.

00:10:06: Roland: Fangen wir jetzt gerade ein, mein Vater, wenn er Reden gehalten hat, hat er meistens davon geredet, dass er der Arme ist. Das habe ich ja jahrelang auch getan. Jetzt mache ich es kaum mehr. Und meistens merke ich es jetzt schon. Also mein Boykott-Teuferl war da lange sehr aktiv und da habe ich meinen Vater, wie wir das nennen, gespiegelt. Also dieses, ich bin der Arme. Was bei dir die Erotik ziemlich anfacht, muss man sagen.

00:10:33: Sabine: Ja, wenn du arm bist, das ist großartig. Was ich sicher spiegle, was ich kopiert habe oft, ist meine Mutter, die gesagt hat, einem Mann komme ich auf keinen Fall entgegen. Nein, sicher nicht. Und die konnte auch ganz schön trotzig sein und sie war so harsch dann.

00:10:58: Roland: Das hat sie dir erzählt?

00:10:59: Sabine: Ich habe es gesehen, dass sie harsch war zu meinem Vater. Ich meine, sie haben sich dann auch getrennt, sie haben sich auch scheiden lassen. Aber solange ich sie beobachten konnte, war er nicht sehr charmant und nicht sehr entgegenkommend. Und meine Mutter hätte auch niemals gesagt, ja, das tut mir leid, da habe ich mich verarmt. Das habe ich nie gehört von ihr.

00:11:17: Roland: Das glaube ich dir. Ich habe sie ja kennengelernt. Halt mir gleich was ein, Sabine. Das habe ich dir noch gar nicht erzählt. Ich habe vor ein paar Tagen einen Artikel im Journal gelesen, dass Menschen, die ein gutes Leben hatten als Kind, alles ist gut und plötzlich gibt es so etwas wie eine Gewalt. Nennen wir es Gewalt. Das Kind wird geschlagen. Dass dann die Menschen sind, die, wenn Nähe entstehen könnte, wenn sie erwachsen sind, wenn es schön ist, dann kommt das Boykott-Teuferl, weil irgendwie im Gehirn das kombiniert ist. Wenn es besonders schön ist, dann kommt Gewalt.

00:11:56: Sabine: Das heißt, das Gehirn hat das gespeichert, dass das kombiniert ist. Es ist besonders schön und harmonisch. Und dann kam Gewalt. Das heißt, das Hirn kombiniert das und hat dann Angst.

00:12:08: Roland: Ja, das Gehirn hat was gelernt und hat sich da was eingelernt und glaubt, das wird jetzt wieder so passieren.

00:12:13: Sabine: Und man verhindert das dann. Nur, das musste man ins Bewusstsein kriegen, dass das eigentlich gekoppelt ist im Hirn.

00:12:21: Roland: Dann fällt mir ein, diese Wiedererinnerungsschmerz.

00:12:25: Sabine: Ja, das musst du jetzt erklären, Roland.

00:12:28: Roland: Bitte erklärst du, lieber Roland. Der Wiedererinnerungsschmerz, was meinen wir damit? Wenn du lange, lange, lange auf etwas wartest und dann, also ich nehme ein Beispiel. Du hast nie gehört, ich liebe dich. Und jetzt wartest du. Na ja, was suchst du dir für eine Partnerin, Partner aus? Wahrscheinlich ein Partner, der nicht einen Menschen, der sie schwer tut zu sagen, ich liebe dich. Dann endlich ist es soweit. Dieser Mensch sagt, ich liebe dich. Und was passiert? Ich, in dem Fall kann ich gleich bei mir auch so nehmen, habe lange Zeit es boykottiert, weil wenn dann die Sabine gesagt hat, ich liebe dich, dann habe ich natürlich gespürt, ah, sie liebt mich und ich habe im selben Moment spüren müssen, wie lange ich darauf gewartet habe. Das heißt, bevor ich das wirklich ganz in meine Seele nehmen kann, passiert dieser Wiedererinnerungsschmerz und der kann heftig sein. Ich erinnere mich an meinen Vater. Mein Vater hat mir erzählt, er war ja mehrere Jahre in Gefangenschaft in Russland und hat dort täglich ein Stück Brot bekommen. Und er hat mir erzählt, ich glaube, Bata, ich weiß nicht mehr, er hat mir oft erzählt, Zumbrunn oder so ähnlich, hat er so ungefähr geheißen.

00:13:50: Sabine: Das sagt mir was. Ich glaube, das war der Name.

00:13:52: Roland: Ja, und der hat in der Gefangenschaft immer so gelitten durch den Hunger. Und mein Vater hat ihm sein halbes Brot gegeben, dem Bata Zumbrunn und hat sozusagen von einem halben Brot pro Tag gelebt. Mein Vater hat niemals geweint in der Gefangenschaft. Er hat gelitten, aber niemals geweint. Und dann, wie er zurückkommt und das erste Mal vor einem gedeckten Tisch sitzt und diese Fülle wahrnimmt, in dem Moment, hat er mir erzählt, ist es in ihm eingeschossen. Wie lange hat er diese Entbehrung gemacht und dann sind ihm die Tränen runtergerollt. Und er hat den Schmerz, den er auch ein bisschen unterdrückt hat oder gar nicht wahrnehmen könnte, weil es ums Überleben ging, dem plötzlich ist hochgekommen.

00:14:46: Sabine: Er war im Überlebensmodus. Das ist, glaube ich, der Punkt, dass du es dann gar nicht spürst, weil, dass die Leute das überlebt haben, das finde ich, das ist ein Wunder.

00:14:54: Roland: Ich glaube, Sabine, dass ich das manchmal auch habe. Ich habe dich auch ausgesucht, weil du bist ja eher, gehst es langsam an und wenn du dann sagst, Roland, ja, ich liebe dich, ich will zum Beispiel auch dir nahe sein, ich möchte dich körperlich spüren, dann, wenn du die Frau, die du heute bist, gewesen wärst vor 50 Jahren, ich glaube, ich hätte dich gar nicht wahrgenommen. Wäre mir viel zu gefährlich gewesen. Das heißt, mein Boykott-Teuferl hat da schon noch einmal mitgearbeitet, nur nicht zu viel Nähe, weil da kenne ich mich aus. Ich war als Kind sehr, sehr viel allein. Nicht als ganz kleines Kind, da waren meine Schwestern da, aber ab einem gewissen Alter war ich oft viel allein.

00:15:35: Sabine: Ja, und was macht man dann? Man macht ein bisschen Machtkampf, eine Prise Machtkampf und schon sind diese ganzen Ängste weg, dieser Schmerz, den man dann spüren muss, wenn man spürt, ich habe zum Beispiel, bei mir war ein großer Schmerz auch, dass ich gespürt habe, wie lange ich einsam war als Kind und wenn wir zwei uns dann sehr nahe waren, habe ich dann das gespürt und habe dann manchmal geweint und du hast dich überhaupt nicht ausgekannt, warum jetzt ich zum Weinen beginne, weil etwas, das war der Wiedererinnerungsschmerz, ich habe es auch nicht verstanden und manchmal habe ich mir auch gedacht, boah, bitte Sabine, wann hört das auf? Roland, verstehst du das, dass ich so viel weinen muss? Und Gott sei Dank hast du das sehr gut ausgehalten.

00:16:18: Roland: Ja, nicht immer, aber ich habe mich vor allem nicht ausgekannt.

00:16:25: Sabine: Ich habe dann in der Therapie eben auch darüber geredet und mich damit beschäftigt, wieso kommen oft Tränen, speziell wenn ich mich irgendwo sicher gefühlt habe, sei es jetzt mit dir zum Beispiel oder auch in der Einzeltherapie oder auch in einer Gruppe oder so, wo wir irgendwas besprochen haben oder mit den Kindern und dann habe ich in der Therapie das besprochen und habe dann festgestellt, naja, oder die Therapeutin glaube ich hat es gesagt, wahrscheinlich ist der See der Traurigkeit so groß, eben, dass du so oft alleine warst und das mit niemandem teilen konntest, dass wenn der See der Traurigkeit ausgeweint ist, dann wirst du auch aufhören zu weinen und so war es ja auch.

00:17:10: Roland: Das rührt mich jetzt, dass du auch so mit...

00:17:13: Sabine: So war es auch dann, es hat dann auch irgendwann aufgehört, aber wann der aufhört, diese Frage wird uns ja auch öfter gestellt, wann hört denn das auf, wieso muss ich denn so viel weinen? Ja, weil manche Dinge passiert sind, die traurig waren und die du als Kind dann irgendwo runtergeschluckt hast.

00:17:29: Roland: Ich glaube Sabine, wann der See der Traurigkeit zu Ende ist, das wissen wir nicht, sondern wir werden es dann merken, wenn der letzte Tropfen geweint ist. Wir wissen es nicht. Ich kann mich erinnern, du hast eine Phase gehabt, wo du, gerade wenn wir uns nahe waren, auch in der Sexualität viel geweint hast und ich habe mir zuerst nicht ausgedacht, ich habe mir gedacht, mit mir ist es aber furchtbar oder so, bis ich das erst verstanden habe und ich habe auch, glaube ich, wenn es besonders schön war, dann sind mir manchmal so die Tränen runtergelaufen.

00:18:00: Sabine: Es fällt mir aber eines noch ein, das ist schon auch wichtig, wieso dieses Boykott-Teuferl auftaucht und wieso das so aktiv ist. Was mich auf jeden Fall zutrifft, ist, dass ich in meiner Kindheit meine Wut, meinen Zorn über die Ungerechtigkeiten gar nicht ausgedrückt habe.

00:18:16: Roland: Die selbstgerechten Menschen.

00:18:18: Sabine: Ja, es waren um mich Menschen, die entweder selbstgerecht waren, die nicht sagen konnten, ja, das tut mir leid oder da habe ich jetzt übers Ziel geschossen, da habe ich jetzt zu viel geschimpft mit dir oder ich hatte auch einen Vater, der sehr wenig gesagt hat, der sich nicht eingemischt hat.

00:18:36: Roland: Deine Mutter hat wieder zu viel gesagt.

00:18:38: Sabine: Meine Mutter war manchmal so ein Heferl und ist so explodiert, wobei das hätte ich, glaube ich, ganz gut ausgehalten, wenn sie gesagt hätte, du, das war jetzt übertrieben, tut mir leid, da habe ich dir jetzt Unrecht getan, irgend sowas.

00:18:51: Roland: Jetzt verstehe ich das, du sagst ja oft im Streit auch, du sag zumindest einmal, dass es dir leidtut und den Rest besprechen wir später.

00:19:01: Sabine: Selbstgerecht, selbstgerecht zu sein und die Wut, die ich da nicht rausgelassen habe, aus gutem Grund als Kind.

00:19:08: Roland: Die habe ich abgekriegt.

00:19:09: Sabine: Ja, da haben wir doch viele Jahre gestritten und dann kam diese Wut bei dir raus und die habe ich es dann gesagt, das, was ich damals runtergeschluckt habe.

00:19:19: Roland: Mein Bruder hat auf jeden Fall gesagt zum Beispiel, ich bin so zornig, haben die mich so alleingelassen, ich vertraue niemandem, dass jemand wirklich gern bei mir bleibt, und das kriegst du dann drauf. Ist eigentlich nicht fair, weil du kriegst was drauf, was eigentlich in meine Kindheit gehört, die meine Kindheitsbetreuer eigentlich drauf hätten kriegen müssen. Aber macht ja kein Kind.

00:19:41: Sabine: Du konntest es nicht ausdrücken, wahrscheinlich hätten sie es gar nicht gehört. Oder es nicht ernst genommen oder so. Dann wärst du noch bestraft worden.

00:19:51: Roland: Weißt du, was noch ist, das Boykott-Teuferl? Ich habe das letztens auch bei Geschwister erlebt. Mag sein, dass das eher für die Jüngeren gilt. Das sind ja wir beide, aber vielleicht in beide Richtungen. Warum nicht auch bei den Älteren? Also ich zum Beispiel bin ja von meinen Eltern sehr hochgehoben worden, weil ich endlich das vierte Kind... Der Stammhalter. Endlich ist der Stammhalter da. Also für die, die unsere Geschichte nicht kennen, sei nur kurz gesagt, ich komme aus einem großen Familienbetrieb, einem Fleischereibetrieb im Wiener 8. Gemeindebezirk. Und meine drei Schwestern hätten ja durchaus das Zeug gehabt, das auch zu übernehmen. Aber das war für meine Eltern irgendwie nicht drinnen. Und da gab es schon ein paar Sachen, wo meine Schwestern meiner Meinung nach schlechter behandelt wurden und auch verletzt und gekränkt wurden. Ich habe gemerkt, also als wir in unserer Arbeit immer bekannter wurden und dann wir auch Interviews gegeben haben und dann wir in der Zeitung standen, dass ich das meiner Mutter gern gezeigt habe. Und dann hat die Ernie dann oft gesagt, das zeige ich jetzt gleich deinen Schwestern. Und ich habe gesagt, nein, bitte tue es nicht. Und weil ich auch das Gefühl hatte, das darf ich nicht zeigen, weil wenn ich das zeige, dann werden die Schwestern wieder verletzt. Das heißt, ich habe mich fast ein bisschen selbst boykottiert. Wir kennen alle meine Mutter. Du weißt, wie sie war. Sie hat ihre Geschichte gehabt. Aber es war schon so, dass ich mir gedacht habe, ich boykottiere mich lieber selbst. Ich kann mich dann erinnern, dass dann am nächsten Tag schon wieder eine Interviewanfrage war, und ich habe mich dann so komisch verhalten, dass der Interviewer gesagt hat, nein, ich glaube lieber Herr Büssel, wir lassen das Interview einmal. Das heißt, ich habe mich selbst boykottiert, damit ja nicht die Schwestern noch einmal verletzt werden. Das gibt es sicher unter Geschwistern auch. Oder eifersüchtig sind. Es gibt ja auch Geschwister, die erlebt haben, dass der Bruder oder die Schwester sie haut und denkt sich, oh, ich boykottiere da geschwind. Er sagt, lieber das boykottieren. Ich will eh nichts, ich brauche nichts. Damit ja nichts passiert.

00:21:57: Sabine: Ja, und was mir jetzt noch einfällt, wo man sich selber boykottiert, da habe ich lange Jahre dran gekifelt, dass ich mein Studium abgeschlossen habe. Da habe ich viel Zeit damit verbracht, es zu reflektieren, warum ich da so auf der Bremse stehe. Weil ein Teil ist am Gas gestanden und hat sich bemüht, weiterzumachen und weiterzukommen. Speziell mit der Desertation, das ist ja schon ein mühsamer Weg. Und der zweite Teil ist auf der Bremse gestanden.

00:22:27: Roland: Elektroauto musst du eigentlich schon sagen.

00:22:30: Sabine: Gas und auf die Bremse, ja. Also jedenfalls bin ich auch sehr auf der Bremse gestanden und habe das boykottiert, dass ich irgendwann fertig werde. Und es hat lang gebraucht, bis ich darauf gekommen bin, dass ich meiner Mutter gegenüber loyal bin. Weil meine Mutter durfte damals im Krieg, ob es der Krieg war oder ob es die Eltern waren oder vielleicht beides. Sie hat nicht das studieren dürfen, eigentlich waren es ihre strengen Eltern. Sie durfte nicht das studieren, was sie wollte. Sie hatte da schon einen Groll darüber, das habe ich schon mitgekriegt. Und sie hat dann viel, viel später ein Studium gemacht, aber erst unter erschwerten Bedingungen. Auf jeden Fall hat mein Boykott-Teuferl gesagt, nein, nein, nein, das darfst du dir nicht gönnen. Deine Mutter durfte das ja auch nicht. Und ich hatte wirklich alle Möglichkeiten zu studieren und das hat mir auch Schuldgefühle gemacht. Oder die Loyalität ihr gegenüber hat mich dann auf die Bremse steigen lassen.

00:23:27: Roland: Ja, liebe Menschen, die uns da zuhören, magst du vielleicht für einen Moment innehalten? Und wenn du magst, auch die Augen schließen. Bitte nicht, wenn du gerade irgendwo im Auto fährst, dann bleib lieber auch stehen. Für einen Moment so ganz zu dir zu kommen und einmal schauen, wo oder wann wird denn dein Boykott-Teuferl aktiv? Man könnte auch nur sagen, wo entsteht der Boykott dann? Wo boykottierst du dich?

00:24:00: Sabine: Wo kannst du zum Beispiel bei einem Streit nicht einlenken oder nicht sagen, ja, das tut mir leid, da hast du recht gehabt oder ja, ich verstehe dich.

00:24:10: Roland: Wo merkst du, du bist am Weg zum Partner und merkst, das ist jetzt wirklich der schlechteste Zeitpunkt zu sagen, das passt mir nicht. Aber du gehst mit einer Entschlossenheit dorthin und weißt...

00:24:23: Sabine: Also wirklich schlechtes Timing.

00:24:25: Roland: Ganz schlechtes Timing.

00:24:26: Sabine: Das Richtige zwar zu sagen, aber zum falschen Zeitpunkt, wo du weißt, das wird jetzt nicht ankommen, das geht jetzt nicht.

00:24:33: Roland: Wenn du derzeit in keiner Beziehung lebst, nimm deine letzte Beziehung oder nimm eine gute Freundin, guten Freund, deine Schwester, Bruder. Wo machst du dir und der Umwelt manchmal das Leben besonders schwer, wo dein Boykott-Teuferl die Führung übernimmt, das Kommando übernimmt und sagt, nein, jetzt sei mal trotzig oder vertraue nicht.

00:24:58: Sabine: Oder ja, das muss ich jetzt noch machen. Eigentlich habe ich gar keine Lust und keine Energie dafür, aber das muss jetzt gemacht werden.

00:25:06: Roland: Und du zumindest so, als würde ich es machen, aber ich mache es nicht.

00:25:11: Sabine: Und du weißt, dass es irgendwie nicht geht.

00:25:13: Roland: Oje, jetzt habe ich vergessen. Wir haben vereinbart, dass ich das mache. Ist mir peinlich. Und das Boykott-Teuferl sagt schon, ha ha, siehst du, du bist der Mächtige, du hast dich da durchgesetzt.

00:25:26: Sabine: Anstatt Verantwortung zu übernehmen und zu sagen, ja, das ist gut so, oder auch nein zu sagen, Verantwortung zu übernehmen, auch für mein Nein. Weil das ist jetzt nicht das Boykott-Teuferl, wenn du dazu stehst, auch zu einer Sache Nein zu sagen. Das ist auch ganz, ganz legitim.

00:25:42: Roland: Wenn es nicht aus einem Trotz herauskommt, sondern weil es wirklich dein Eigentum ist. Oder wenn du jetzt hinspürst, wo kopierst du denn vielleicht eine Boykottmaßnahme? Wenn du dir anschaust, wie hat es deine Mutter, deine Mama in der Beziehung oft deinen Vater, Vati, Papa schwer gemacht?

00:26:04: Sabine: Und wie hat es dein Vater, deine Mutter manchmal schwer gemacht in der Beziehung? Wenn du die beiden von außen anschaust, und oft sieht man dann von außen, was ist der fehlende Teil? Was hätte die Mama, Mutti machen sollen? Was hätte der Papa, Vati machen sollen? Was ist der fehlende Teil? Von außen sieht man es oft sehr gut. Und dann kannst du schauen, hm, trifft es vielleicht auf mich auch zu? Möglicherweise.

00:26:31: Roland: Das ist vielleicht der Moment, wo du denkst, ich wollte doch nie so werden wie meine Mama oder mein Papa. Und jetzt kommt sie über die Hintertür. Ich sage immer, Sabine und liebe Menschen, die uns da zuhören, ja, das sind dann diese ganz komischen Momente, wo man sich denkt, ich will das ja eigentlich gar nicht so. Aber die brauchen wir, damit wir unsere eigene Persönlichkeit weiterentwickeln und dass wir vielleicht die Weisheit, die wir schon als Kind haben, die man uns vielleicht abgewöhnt hat oder die keinen Platz hatte, dass wir die wieder zurückerobern. Dass wir wieder Chef oder Chefin von uns selbst werden. Weil was ist denn das für ein Leben, wenn mein Boykott-Teuferl die Führung übernimmt? Das ist doch nicht Freiheit. Dann zu sagen, ja, jetzt hat sie mich so lange warten lassen, jetzt lasse ich sie auch warten. Wem nehme ich denn die Lebensenergie, wem nehme ich die Lebenszeit? Mir selber.

00:27:31: Sabine: Vielleicht hattest du jetzt ein Aha-Erlebnis und wenn es sowas war, wie du gerade gesagt hast, Roland, dieses Oh, Hilfe, das wollte ich ja nicht, dann gratuliere ich dir dazu. Wenn du jetzt so eine Erkenntnis hast, wo du dich selber ertappt hast, dann gratuliere ich dir dazu, weil das ist der erste Weg zur Veränderung. Bewusstheit ist der erste Weg, was zu verändern. Bewusst machen, wahrnehmen, zweitens nicht tadeln, drittens verändern. Also wenn du so eine Erkenntnis hattest, dann gratuliere ich dir dazu, weil dann bist du am besten Wege auch zur Veränderung.

00:28:05: Roland: Und für alle, die unser Buch Liebe wie geht gelesen haben, da reden wir auch über Sprache schafft Wirklichkeit. Also da werden vielleicht manche jetzt sagen, wir sagen nicht tadeln, da ist ein Nicht drinnen. Ja, so geht es uns dann manchmal auch, Sabine und mir, vielleicht wenn wir es jetzt noch einmal sagen im Positiven. Wahrnehmen, akzeptieren. Ich würde sogar so weit gehen, wertschätzen, Sabine. Wahrnehmen, wertschätzen. Also wahrnehmen, ja, und dann akzeptieren, ich weiß nicht. Wertschätzen, dass ich so bin. Eine Tatsache mal festzustellen, hast schon Recht, akzeptieren.

00:28:45: Sabine: Es annehmen, dass es so ist, und dann kann ich wachsen und es verändern.

00:28:50: Roland: Du kennst es vielleicht bei kleinen Kindern oft, wenn du denen sagst, das darfst du auf keinen Fall machen. Was macht dann das Kind genau das? Und so ist es ungefähr, wenn du an dir etwas nicht magst, dann wird vielleicht diese Instanz in dir besonders sagen, na gut, wenn du mich so nicht magst, dann werden wir mal sehen. Dann bin ich erst recht so.

00:29:11: Sabine: Und deshalb ist mir das auch wichtig. Wir haben lang diskutiert, ob wir über das Boykott-Teuferl reden sollen, weil das ist ja bei weitem kein wissenschaftlicher Begriff. Und ich mag das aber gern, weil es hat auch etwas Liebevolles. Und ich habe es auch lieb. Ich möchte nicht, dass es die Führung übernimmt, aber es ist auch okay, dass es sich ab und zu ein bisschen aufregt. Und es ist auch nicht riesengroß, weil es ist ja nur ein Teuferl. Und das ist mir wichtig.

00:29:38: Roland: Jetzt, wie du uns zugehört hast, als wir dich ein bisschen herumgeführt haben, ist dir auch aufgefallen, dass du etwas boykottierst, weil du Angst vor der Erfüllung hast, wenn du sagst, ja, da würde ich dann wirklich bei mir selbst und in der Beziehung ankommen und ich selbst sein, das prokretiere ich manchmal. Also ich bin da schon manchmal ein Meister darin.

00:30:08: Sabine: Und weißt du was dann gut ist zu sagen deinem Gegenüber das zu erzählen, dem anderen Part? Deinem Gegenüber zu sagen, ich habe jetzt Angst vor der Erfüllung, ich habe jetzt Angst vor der Nähe und schon verändert sich es.

00:30:21: Roland: Weißt du, ich höre dann schon die Antwort, Sabine, dann sagen die meisten, nein, geh, in der Verliebtheit hast du es ja auch zusammengebracht. Weißt du, in der Verliebtheit, haben wir eh schon mal miteinander vorhergesagt, da sind wir die beste Version von uns selbst. Da sind wir auch manchmal sehr weise, weil wir auch sehr mutig sind. Wir haben Energie, aber irgendwann geben wir das bei der Garderobe ab und dann übernimmt das der Teuferl. Aber irgendwie die Folge, Sabine, war wenig präsent jetzt, oder?

00:30:54: Sabine: Hat es uns boykottiert? Ich hoffe nicht.

00:30:56: Roland: Nein, ich glaube nicht, aber das werdet ihr, die Zuhörer, viel mehr beurteilen können.

00:31:01: Sabine: Denkst du daran, dass jede und jeder von uns hat diese Weisheit in sich, zu wissen auch wo es lang geht?

00:31:06: Roland: Wie wir gern sagen, wenn ihr in Beziehung lebt, macht es gemeinsam.

00:31:12: Sabine: Bleibt dran, ihr Lieben, alles Liebe.

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