Generationen-Vermächtnis – Teil 2: Lebst du unbewusst das, was von deinen Vorfahren übrig ist?
Shownotes
Vielleicht machst du die Beinahe-Karriere deiner Mutter, vielleicht hetzt dein/e Partner:in sportlichen Erfolgen hinterher, die sein/ihr Vater gerne erzielt hätte.
Entdecke in diesem Podcast die verborgenen Wirkkräfte zwischen Generationen – und was vom ungelebten Leben der anderen dich unbewusst antreibt.
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Produktion: Umsetzerei Wien
Das Kleingedruckte ganz normal groß – Disclaimer, unsere Fallbeispiele betreffend:
In unserem Podcast geben wir im Sinne der Praxisnähe und Verständlichkeit immer wieder Fallbeispiele. Unser oberstes Anliegen ist es auch dabei stets, die therapeutische Schweigepflicht sowie die Privatsphäre aller Klient:innen zu jedem Zeitpunkt zu wahren.
Sie dürfen darauf vertrauen, dass wir a) jeweils zur Erzählung des Erlebten autorisiert wurden und b) alle Details, die einen Rückschluss auf konkrete Personen, Namen, Orte etc. ermöglichen könnten, abändern.
Sollten Sie also den Eindruck haben, in einer unserer Schilderungen eine bestimmte Person zu erkennen, so liegt das wohl daran, dass wir Menschen, so verschieden wir sein mögen, oft überraschend ähnliche Probleme und Ressourcen haben.
Transkript anzeigen
00:00:08: Roland: Herzlich willkommen beim Podcast Liebesdoppel.
00:00:10: Sabine: Der Podcast fürs Zwischenmenschliche.
00:00:13: Roland: Hier sind die Bösels, mein Name ist Roland Bösel.
00:00:16: Sabine: Und mein Name ist Sabine Bösel.
00:00:18: Roland: Und heute geht es um das Generationenvermächtnis, den zweiten Teil lebst du unbewusst das, was von deinen Vorfahren übrig ist?
00:00:30: Sabine: Herzlich willkommen zum zweiten Teil vom Generationenvermächtnis, vielleicht hast du den ersten Teil schon gehört, wo es um das Leben der Eltern geht und ob wir das Leben unserer Eltern kopieren, und keiner merkt es. Und heute geht es darum, wie viel deines Lebens gehört dir und wessen Träume lebst du stellvertretend?
00:00:51: Roland: Also wir haben im ersten Teil darüber gesprochen, wo wir unbewusst unsere Eltern kopieren, beziehungsweise wir haben uns auch angeschaut, wenn du ein Kind oder Kinder hast, kannst du manchmal beobachten, wie sie dich oder deine Partnerinnen und Partner auch unbewusst spiegeln. Vielleicht magst du in diesen ersten Teil Generationenvermächtnis auch reinhören. Und jetzt geht es darum, wo leben unsere Kinder, Erwachsenen, Töchter und Söhne manchmal das Leben, das wir nicht leben durften, nicht leben konnten? Und da gibt es einen sehr schönen Spruch von C.G. Jung, das ungefähr sinngemäß so heißt, das stärkste Vermächtnis an die nächste Generation ist das eigene ungelebte Leben. Also was ich, ich Roland, nicht gelebt habe oder nicht lebe, nicht leben durfte, nicht leben konnte, übernimmt unbewusst deine Tochter und dein Sohn. Und das ist wirklich manchmal genauso wie beim Kopieren, beim ersten Teil, wo wir darüber geredet haben, ist es manchmal, wenn wir da bei einem Generationsworkshop sitzen und da sitzen die Generationspaare von uns und sie erzählen zu uns und es fällt ihnen gar nicht auf, weil sie ja das so unbewusst haben. Ich erinnere mich gerade an ein Generationspaar aus Schweden, die sehr gut Deutsch sprechen, ich darf auch darüber reden, ich sage natürlich keinen Namen, und war eine Mutter bei uns mit ihrer Tochter. Also es war wirklich so rührend, weil die Mutter war Balletttänzerin und ist dann, wie es so schön heißt, ungewollt schwanger geworden. Der Partner hat dann auch nicht zum Kind Ja gesagt, hat sich dann verabschiedet. Die Mutter hat aber gesagt, ich kriege das Kind und hat dann ihre Karriere als Balletttänzerin aufgegeben. Und was besonders war, die Mutter hat zum Unterschied von vielen anderen Müttern und Vätern, da kann ich mich selber auch bei der Nase nehmen, niemals gesagt, ja wegen dir habe ich meine Ballettkarriere aufgegeben. Im Gegenteil, sie hat fast nicht darüber gesprochen. Also sie hat mit dem Kind das Ballett aufgegeben und hat es auch so ein Stück in den Kasten gelegt, also der Vergleich in den Kasten und hat nicht mehr darüber gesprochen.
00:03:26: Sabine: Und das Tüdel zugemacht.
00:03:27: Roland: Ja. Was glaubst du, wie die Tochter sieben, acht war, hat sie gesagt, Mama, ich würde gerne in die Ballettschule gehen. Und die Mama gesagt, nein, es gibt so viel anderes. Es gibt Schwimmen, du kannst Turnen gehen. Nein, nein, ich will Ballett machen. Und was ist die Tochter heute? Eine sehr angesehene Balletttänzerin. Und das Spannende ist, obwohl das ganz transparent ist, ist ihnen das gar nicht aufgefallen. Die Tochter hat ja auch schon gewusst, dass die Mutter mal Balletttänzerin war. Aber sie hatte den Zusammenhang nicht gehabt. Und im Generationsworkshop sagt dann die Tochter, Mama, jetzt verstehe ich, ich lebe deinen Traum. Und dann haben beide nur geweint.
00:04:15: Sabine: Und ich kann mich noch erinnern, da gibt es ja eine Passage, die beiden machen ja dann einen Dialog, die sprechen miteinander.
00:04:24: Roland: Ein Dialog ist, wo eine Person spricht und die andere hört.
00:04:28: Sabine: Und eine Person hört und wiederholt es auch. Und die Tochter hat in dem Fall, war das ein Gespräch, wo die Mutter gesprochen hat. Und die Mutter hat eben dann begonnen zu erzählen von der Zeit damals, als sie schwanger wurde. Und hat dann auch mit, ich weiß noch, wie der Gesichtsausdruck war von der Mutter, wie sie erzählt hat, von ihrer, von dieser Ballettzeit, von der Zeit, wo sie da eben auf der Bühne gestanden ist. Und ich finde, ist natürlich jetzt meine subjektive Sicht, ich finde, sie hat da schon übers Gesicht drüber geschickt, dass diese Zeit ganz was Besonderes war, ist ja auch verständlich. Und schon sowas wie, schade, dass es vorbei ist, oder so ein Bedauern, würde ich sagen. Also so ein Strahlen, wie sie erzählt hat davon, was für Erfolge sie da hatte. Also ich habe mir dann gedacht, wenn ich die Tochter bin, dann tut mir das sehr, sehr leid für meine Mutter, dass sie, dass das so abrupt geendet hat. Und die Tochter hat sich das sicher nicht so bewusst gedacht, schon gar nicht als Kind. Aber, oh Überraschung, irgendwo durch die Ritzen kommt es dann doch durch.
00:05:38: Roland: Ja, erinnerst du dich, Sabine, beim Generationsworkshop, saß dann, glaube ich, eine Stunde später als das, was du jetzt gerade erzählt hast, die Tochter vor der Mutter und sagt, Mama, ich mache das auch, weil ich dich so sehr liebe. Du hast so deinen Traum verloren, auch durch mich, und ich will da auch deinen Traum leben. Und dann haben sie minutenlang geweint, haben sich in die Arme gehalten. Und das Spannende ist, das haben wir dann Jahre später erfahren, die zwei haben ja den Generationsworkshop sehr jung bei uns gemacht. Die Mutter muss gewesen sein 45, vielleicht 50. Die Tochter um die 27, 28\. Wir haben dann erfahren, besser gesagt, wir haben einen Brief bekommen, die Mutter, die ja mit der Schwangerschaft ihre Ballettkarriere an den Nagel gehängt hat, hat jetzt nicht mehr Ballett machen können, weil sie war einfach für diese Belastungen zu alt. Und sie wollte sich das auch nicht antun, aber sie hat sich eine Truppe gesucht, die sehr anerkanntes Tanztheater macht, und hat sich dort beworben. Und ist jetzt die linke oder rechte Hand, wie man will, von der Regisseurin. Und das ist eine sehr anerkannte Truppe. Und sie lebt jetzt ihren Traum, nicht indem sie selber tanzt, aber sie hat sich das so quasi zurückerobert. Und das Spannende ist, die Tochter hat das, sie hat es uns dann geschrieben, sie hat jetzt noch mehr für sich das Ballett leben können, weil sie hat gesagt, ich habe es nicht mehr für die Mama gemacht, sondern ich habe es für mich gemacht. Und das ist wirklich das Spannende und das ist auch das Tolle. Und ich verneige mich auch immer wieder bei unserem Beruf, was wir da hören, was da für besondere Geschichten passieren. Und vielleicht, wenn du jetzt zuhörst, merkst du schon, hoppla, vielleicht lebst du auch etwas von deiner Mutter oder deinem Vater, was sie oder er nicht leben durfte oder nicht leben konnte. Es gibt ja auch so viele Einflüsse von außen.
00:07:57: Sabine: Was wir dann oft hören auch, und das hast du sicher auch schon oft gehört, dass jemand sagt, na ja, meine Tochter soll es mal besser haben als ich, oder mein Sohn soll es mal besser haben, meine Kinder sollen es mal besser haben. Bei uns war das ja, in unserer Zeit war das ja nicht möglich. Und das durfte ich nicht oder das war nicht drinnen. Jetzt speziell die Kriegsgeneration natürlich, jetzt sind unsere Eltern, aber auch später gibt es ja genug Situationen, wo du als Kind etwas, wo etwas dir nicht ermöglicht wird, aus ganz verschiedenen Gründen. Und dann sitzt man da und sagt, na ja, meine Kinder sollen es mal besser haben. Und was aber, das ist das eine natürlich, das ist super, aber die Kehrseite davon ist auch, dass es eigentlich fast wie ein Auftrag ist an Tochter oder Sohn, ja, ich muss es ja auch besser haben. Vielleicht will ich es gar nicht besser haben oder was ist denn besser, auch für wen ist was besser. Und es ist fast so ein Auftrag, der aber auch so subtil ist. Das ist das Schlimme daran, dass man dieses Subtile oft gar nicht so fassen kann. Aber so dieses Gefühl, es wird jetzt erwartet, dass ich das und das mache, ich soll es ja besser haben. Und das kann auch eigentlich, das kann sich wie ein Auftrag anfühlen, dass man etwas machen muss, soll. Nicht darf, sondern dass man soll.
00:09:15: Roland: Ja, oder vielleicht, weil es auch ideologisch, moralisch irgendwo im Weg steht. Mir fällt jetzt gerade die Geschichte von meinem Vater und von mir. Mein Vater war vor und vor allem während des Zweiten Weltkriegs dem nationalsozialistischen Gedankengut, sagen wir mal, eher zugewandt. Ich habe so meine typische Schulbildung, wie sie in Österreich vor 40, 50 Jahren war, da war das noch im Geschichtsunterricht nicht alles. Ein Parallelklassenschüler hat einmal zu mir gesagt, es ist komisch, bei uns hört der Geschichtsunterricht vor dem Ersten Weltkrieg auf. Aber jedenfalls, ich habe mich dann erst später mit der Geschichte befasst. Und bei uns zu Hause war es ja auch nicht üblich, dass wir über Politik reden und schon gar nicht über den Zweiten Weltkrieg, weil meine Mutter hat immer gesagt, da reden wir nicht drüber, weil das ist so viel Schmerz.
00:10:18: Sabine: Ja, da reden wir nicht drüber, das regt den Papa so auf. Und wahrscheinlich hat sie sie auch sehr aufgeregt. Und sie hat auch gesagt, nie wieder Krieg, das ist sowas Furchtbares, aber reden wir nicht davon.
00:10:29: Roland: Und mein Vater hat schon, ja, hat sich jetzt darüber gekämpft mit Schuldgefühlen, wie viele aus dieser Generation mit bewussten oder unbewussten Schuldgefühlen zu tun haben. Und man kann ja Schuldgefühle vor allem auf zwei Arten beantworten. Entweder man geht ins Gegenteil und geht in die Aggression und sagt, nein, das hat eh alles gepasst, bla, bla, bla, bla. Und da gibt es ja auch genug Möglichkeiten. Oder man sagt, ich bin total schuld an dem Ganzen. Und mein Vater hat weder das eine noch das andere, er ist irgendwie gefangen gewesen. Interessant, dass ich jetzt sage gefangen, weil er war ja auch in zweijähriger Gefangenschaft in Russland. Und es ist etwas sehr Interessantes passiert. Lange nach dem Tod meines Vaters waren wir in Washington aus beruflichen Gründen bei Hedy Schleifer und schauen uns Washington an und waren natürlich auch im Jüdischen Museum. Und ich war jetzt nicht irgendwie genau darauf eingestellt, aber wir gehen da rein und wir gehen in den ersten Raum und wir gehen in den zweiten Raum und ich kann gar nicht mehr sagen warum, es überkommt mich eine Flut an Trauer und mich beutelt es wie, ich glaube, Sabine, du hast mich so noch nie gesehen.
00:11:53: Sabine: Ja, und ich habe dann gesagt, Roland, du bist nicht schuld, du kannst nichts dafür.
00:11:58: Roland: Ja.
00:11:58: Sabine: Roland, du kannst nichts dafür.
00:12:00: Roland: Und ich habe dann gesagt, ich fühle mich gar nicht schuldig, ich finde es nur so traurig, weil jeder Mensch, der sein Leben verliert, ist ein verlorener Mensch. Und ich habe es so deutlich gespürt, weil über Politik wollen wir hier jetzt nicht sprechen und es gibt so vieles, was immer wieder zur Berechtigung des einen oder anderen Arguments hergeholt wird. Und ich will auch gar nicht urteilen, wenn ich 1933 geliebt hätte als junger Mann, wer weiß, vielleicht wäre ich dem Gedankengut auch zugewandt gewesen. Ich kann es gar nicht sagen, ich kann auch nicht sagen, ich wäre das sicher nie gewesen oder ich wäre es so gewesen. Wir wissen es nicht, weil wir in dieser Zeit nicht gelebt haben. Und es bringt auch nichts, in dem Fall ich über meinen Vater zu urteilen oder über die anderen Generationen zu urteilen. Aber ich habe in dem Moment das gespürt, was mein Vater nicht spüren, ja, ich glaube, er hätte es sich gar nicht erlaubt, weil dann hätte es ihn womöglich zerrissen. Und ich habe es aber dann gespürt. Und dann habe ich auch gespürt, wie stark ich mit meinem Vater verbunden bin. Und ich bin dann, wenn wir von Washington zurückgekommen sind, ich bin nicht so der, der diese Rituale des Grabgehens so hochhaltet, aber da bin ich dann zum Grab gegangen und habe gesagt, Papa, ich habe es gespürt und ich bin mit dir. Ich habe auch nicht gesagt, du bist Schuld oder du hast etwas versäumt oder ich habe es jetzt für dich in Ordnung gebracht, das würde alles so nicht stimmen, sondern ich habe nur gesagt, ich habe es gespürt.
00:13:30: Sabine: Naja, weil du bist ein sehr feinfühliger Mensch und hast es gespürt.
00:13:34: Roland: Er war es auch, Sabine.
00:13:34: Sabine: Er war auch ein feinfühliger Mensch und er musste sich dann schützen davor, weil der Krieg, er hat ordentlich was ausgefasst, eigentlich seine ganze Jugend hat er in dieser Zeit verbracht plus Gefangenschaft dann noch. Also er hat ordentlich was ausgefasst und ich glaube, wie du sagst, das hätte ihn zerrissen, wenn er das gespürt hätte, wie grässlich das war, was da alles passiert ist, eben auch mit dem Holocaust. Also ich glaube, da hast du dann für ihn was gespürt, in voller Länge.
00:14:03: Roland: Aber Sabine, ich wechsle jetzt. Ich denke da an einen unserer Söhne, der einmal gesagt hat zu uns, kannst du dich noch erinnern? Da hat er gesagt, Markus hat gesagt, liebe Eltern, so wie ihr euch aufreibt, so wie ihr euch fertig macht, weil ihr so viel arbeitet, das werde ich sicher nicht tun. Und das hat er gesagt nach einer Phase, wo wir uns eh schon sowas ähnliches gedacht haben. Also er hat es dann auch sehr bewusst, also er hat es ausgesprochen, er hat dieses Bewusstsein schon, dass er dieses, nennen wir das, kontemplative Leben, dieses…
00:14:39: Sabine: Ja, Lebensfreude, Lebensgenuss, wirklich die Auszeiten. Der Markus klettert auch sehr gerne und macht gerne Kletterurlaube und auch am Wochenende. Und es ist klar, raus aus der Stadt, rein in die Natur, Sport, Klettern, Spaß. Und was er auch lebt, was unser ungelebtes Leben ist, er ist da sehr mutig. Und bei dem Klettern…
00:15:03: Roland: Muss man mutig sein.
00:15:03: Sabine: Da muss man mutig sein, da darf man keine Höhenangst haben. Und wir zwei sind eigentlich nicht so, dass wir solche Sportarten haben, wo es so viel Mut erfordert.
00:15:15: Roland: Das machen wir nicht. Schwimmer, da braucht man nicht so viel Mut. Aber warum werde ich das sagen, ist nicht, dass du jetzt zu deiner Tochter oder Sohn gehst, weil wir haben jetzt ein Beispiel von einem unserer Söhne gesagt, ich könnte es vom anderen Sohn und von der Tochter auch gleich was finden, dass du dann hingehst und sagst, weißt du, da lebst du mein ungelebtes Leben und lass das bleiben. Darum geht es nicht, aber es geht darum, ein Bewusstsein zu schaffen. Und zum Beispiel, dass ich dann sage, hallo Markus, ja, finde ich spannend, dass du das so siehst, dass du dieses Leben so lebst. Für mich ist es stimmig, mich um 23 Uhr abends nochmal hinzusetzen, einen Podcast aufzunehmen. Aber ich nehme das auch als Anregung für mein Leben. Weil sonst nehme ich in mir schon wieder vielleicht sein Leben. Einmal mehr, wenn du da zuhörst, es geht, ein Bewusstsein zu schaffen. Wir sagen so gern, wenn du ein Bewusstsein schaffst, dann stärkst du dein Selbstbewusstsein. Weil sonst bleibt es irgendwie im Untergrund eine Bahn, ein Weg, der dich herumzieht, entweder indem du deine Eltern kopierst oder indem du genau das machst, was er oder sie nicht leben konnte. Und wie viel ist das dann dein Leben? Das ist dann immer die Frage. Und um das geht es. Und du kannst es auch bei Töchtern und Söhnen beobachten und vielleicht da den Austausch suchen.
00:16:49: Sabine: Ja, und was mich betrifft, gibt es ein Beispiel, das war eine lange Geschichte, eine lange Soße. Das war ein Kaugummi. Soße? Ein Kaugummi war das. Und zwar hat meine Mutter, musste was studieren, wobei ich habe das nie ergründet, warum das so war. Aber sie hat etwas studiert, was sie nicht wollte, nämlich Welthandel, hat das damals geheißen, oder Wirtschaft, heute heißt es WU. Also etwas, was sie eigentlich gar nicht so interessiert hat. Und was sie wirklich interessiert hätte, wäre Kunst gewesen, etwas mit Kunstgeschichte oder mit überhaupt etwas Künstlerisches, auch mit selber was machen, künstlerisch. Oder Medizin hätte sie auch sehr interessiert. Und sie hat das nicht gemacht, hat dann auch, weil sie es auch nicht interessiert hat und weil sie sich dann auch verliebt hat und meinen Vater kennengelernt hat etc., hat sie das Studium auch dann abgebrochen, weil es hat sie nicht gezahlt.
00:17:41: Roland: Du hast mir mal erzählt, dass deine Mutter gesagt hat, deinen Großvater hat es verboten, hast du mir erzählt.
00:17:47: Sabine: Ah ja, und die Details weiß ich gar nicht davon.
00:17:50: Roland: Ich glaube, sie hat es mir erzählt.
00:17:51: Sabine: Ja, sie hatte einen autoritären Vater. Und ich glaube, der hat das wahrscheinlich gesagt, genau.
00:17:56: Roland: Dein Großvater war ja doch ein sehr bestimmender Mensch. Also ich erinnere mich, dass sie gesagt hat, es war ja verboten.
00:18:05: Sabine: Auf jeden Fall war sie dann nicht glücklich auf der Welthandel-Uni und hat dann meinen Vater dort kennengelernt, dem hat es schon getaugt, das Studium hat sie auch abgeschlossen. Sie hat es nicht abgeschlossen und sie haben dann begonnen, miteinander ein Geschäft aufzubauen, wie es halt so war in den 50er Jahren. Und sie war da auch ganz happy dabei, glaube ich. Ja, jetzt komme ich auf den Plan. Und ich bin in einer anderen Zeit aufgewachsen. Und ich durfte schon das studieren, was ich wollte. Ich habe da mal überlegt nach der Matura, was mache ich. Niemand herüberlegt und habe dann beschlossen, Psychologie zu studieren. Das war damals auch, waren auch keine großen Hürden zu überwinden, so wie es heute auch ist, sondern man konnte sich anmelden und einfach mal beginnen zu studieren. Man hat uns gesagt, naja, das ist ja schon eher brotlos, weil so viele Jobs gibt es nicht für Psychologen. Das war mir egal.
00:18:59: Roland: Ich hätte deinen Großvater sagen können, das ist ein brotloser Job.
00:19:03: Sabine: Das heißt, ich habe etwas machen können, was ich nicht machen konnte, weil ich konnte mir das aussuchen, was ich studieren möchte. Und zuerst einmal habe ich so dahin studiert.
00:19:14: Roland: Aber du hast es nicht gemacht, ich kann mich erinnern, weil wir haben uns da ja schon gekannt, du hast nicht gesagt, ich studiere jetzt Psychologie, weil meine Mutter das nicht durfte, sondern du hast es für dich gemacht.
00:19:24: Sabine: Das hat mich interessiert, ich hatte diese Freiheit. Und am Schluss kommt dann die Dissertation. Und eine Dissertation ist schon schwer, da gibt es viele Hürden zu überwinden. Es ist nicht so einfach, das zu machen, weil du brauchst einen Betreuer, du brauchst jemanden, der einverstanden ist, der dich unterstützt usw. Also einerseits war das jetzt nicht mehr so eine leichte Übung und andererseits, da bin ich dann schon in Therapie gegangen und dann habe ich gemerkt, wie ambivalent ich bin. Weil wenn ich jetzt diese Dissertation fertig mache, dann bin ich bald einmal Doktor der Psychologie. Und wenn nicht, habe ich eigentlich nichts. Und ich war sowas von ambivalent und bin dann draufgekommen, nach längerem, ich bin eigentlich sehr loyal meiner Mutter gegenüber, weil sie durfte das ja nicht.
00:20:10: Roland: Ich habe mir damals gedacht, ich war damals ja von Psychotherapie nicht so viel am Hut gehabt, da waren wir sehr jung, wie alt warst du gewesen? Anfang 20. Und ich habe mir gedacht, die hat einfach keine Lust, die will auch was anderes machen. Aber es war ja nicht so, dass die Sabine dann, ich weiß nicht, was schwimmen gegangen ist, ein gutes Buch lesen, sondern sie ist so quasi um den Schreibtisch gekreist.
00:20:35: Sabine: Ich bin im Kreis gegangen, wirklich.
00:20:37: Roland: Und du hast auch diese Zeit dann noch nicht für dich genützt. Ich habe dann das Gefühl gehabt, dir ging es überhaupt nicht gut.
00:20:43: Sabine: Nein, es war nicht eine leichte Sache. Mein Gott, ich mache jetzt Freizeit.
00:20:47: Roland: Und heute hätte ich gesagt, wenn das heute passieren würde, hätte ich gesagt, Sabine, wem bist du da jetzt gerade so treu? Oder für wen machst du das? Jetzt habe ich ja die Erfahrung, aber es war von damals, ihr habt mich überhaupt nicht ausgekannt.
00:21:01: Sabine: Wer bin ich denn, dass ich das darf? Und sie konnte das, sie durfte das nicht. Also da war eine ganz starke Loyalität zu ihr und das waren dann wirklich Bremsen, die mich da gebremst haben. Und bis ich da drüber gekommen bin, das hat wirklich, es hat Jahre gedauert, bis ich dann mich hingesetzt habe, bis ich dann mal gesessen bin. Ich bin eben im Jahre. Stellt euch mal vor, du gehst um einen Tisch herum und da steht eine Schreibmaschine damals, kein Laptop, aber eine Schreibmaschine gehabt.
00:21:29: Roland: Ein Fehler, das ganze Blatt neu.
00:21:31: Sabine: Ein Fehler, du musst das ganze Blatt neu schreiben. Abgesehen davon bin ich um diesen Schreibtisch herumgekreist und bis ich irgendwann einmal dann beschlossen habe, okay, die andere Variante, das jetzt abzubrechen und dann nichts davon zu haben, die ist sehr unattraktiv, das will ich nicht. Und dann habe ich mich überwunden. Und wie ich dann fertig war, dann gab es natürlich eine Promotion, ein Fest auf der Uni. Und meine Mutter hat dann ein Riesenfest für mich geschmissen, weil sie sich so gefreut hat. Sie hat gesagt, die Tochter hat es besser, meine Tochter soll es mal besser haben. Und ich weiß noch, dass mein Bruder, mein älterer Bruder, bei dem haben sie nicht so einen Damm-Damm gemacht anscheinend, der hat dann gesagt, mein Gott, warum wird denn das jetzt so gefeiert? Aber es hat natürlich damit zu tun, dass meine Mutter sich gefreut hat, dass die Tochter, das kleine Töchterlein es besser hat.
00:22:23: Roland: Also so gesehen, du merkst schon, es geht vielleicht darum, dass man so wie in meinem Fall etwas spürt, was die Generation damals nicht spüren durfte. Oder bei der Sabine jetzt, sie darf etwas leben, was die Mutter nicht leben durfte. Es gibt auch Töchter oder Söhne, die Mama oder Papa riechen, ganz unbewusst, aber wenn man es sich genau anschaut, da wurde der Mutter oder dem Vater ganz viel Unrecht getan, sei es zum Beispiel in der Liebesbeziehung oder auch beruflich, politisch. Und die Tochter oder der Sohn, es können nämlich Töchter genauso, man glaubt immer, das sind nur die Söhne, aber das machen auch Töchter genauso wie Söhne, die das dann sagen, ich bringe das wieder in Ordnung, ich mache es in Ordnung, ich mache es gut, sagen es aber nicht, sondern handeln danach, merken aber gar nicht, dass sie da etwas in Ordnung bringen wollen, dass schon das lange vor ihrer Zeit passiert ist. So passiert es ja dann in unserer Gesellschaft oft auch, dass dann Töchter und Söhne etwas riechen oder in Ordnung bringen wollen, was vielleicht auch in der Gesellschaft passiert, politisch passiert etc. Und es ist so unbewusst und damit, es hat so eine Steuerung, wie wenn das Leben gar nicht an mir gehören würde und wessen Träume, Aggressionen, Schmerzen etc. bringe ich wieder in Ordnung, indem ich etwas tue, was meiner Mutter oder Vater nicht erlaubt war.
00:24:03: Sabine: Es kann zum Beispiel auch darin münden, dass etwas, was mir an sich Freude macht, was ich gerne mache, ich sage jetzt ein Beispiel, ein schönes, großes Haus oder eine schöne, große Wohnung, eine helle Wohnung und Mutter oder Vater ist ganz ärmlich aufgewachsen, hat ganz ärmlich gelebt und hat das auch erzählt. Ja, das war bei uns so schlimm. Und dann muss der Sohn eine Riesenvilla bauen. Und dann fragst du dich, puh, wieso ist das jetzt gar so übertrieben? Nicht, dass man gern schön wohnt, ja okay, aber plötzlich muss das so übertrieben sein. Und das können bei anderen Dingen auch, genauso bei, wenn du zum Beispiel Eltern hast, die jetzt nicht so gewürdigt wurden, die irgendwie so Underdogs waren. Aus irgendeinem Grund haben sie sich minderwertig gefühlt, weil sie wo geflüchtet sind oder weil aus irgendwelchen Gründen wurden sie sozusagen nicht auf Augenhöhe betrachtet von der Umwelt. Dann muss die Tochter umso toller sein und großartig und muss ein tolles Image haben. Dann fragt man sich oft, wieso ist das jetzt gar so übertrieben? Also was ich damit sagen will, ist das etwas, was in der Vorgeneration zu wenig da war, zu wenig Achtung vor den Menschen, zu wenig Raum zum Leben, schlechte Verhältnisse. Dann muss das umso mehr kompensiert werden und muss dann ganz besonders toll sein. Und das ist manchmal dann bei manchen so eine Anstrengung. Und dann kommt der Partner, die Partnerin und sagt, ich weiß nicht, du übertreibst das jetzt so. Was willst du jetzt noch alles? Jetzt musst du noch was machen und noch einen Job, einen ehrenamtlichen und dort auch noch und dich da noch wichtig machen. Also die Partner merken dann, das ist jetzt übertrieben. Interessant, nämlich die Partnerin oder der Partner hat dann ein ziemliches Gespür dafür, wo ist es jetzt, weil es dem anderen Freude macht, weil er es gern macht und wo ist es dann etwas Übertriebenes, etwas Überzogenes. Das hat sehr oft mit der Vorgeneration was zu tun.
00:26:07: Roland: Was ich merke, Sabine, ich merke auch, dass wir ein bisschen, ich merke so, ein bisschen was Gedrücktes ist jetzt da. Bei mir merke ich es gerade und es ist auch was Anstrengendes, weil wir sprechen in dieser Folge von der Generationsvermächtnis Teil 2, genauso wie im Generationenvermächtnis Teil 1, schon über diese alten Themen, einerseits dort im ersten Teil, wo wir die Eltern bewusst nicht, aber unbewusst kopieren und jetzt, wo wir deren Träume oder Themen, die sie nicht leben konnten, leben. Und ich merke dann, ja, das strengt auch an und umgekehrt, wenn ich mir bewusst mache, das ist auch ein Teil der Motivation gewesen, aber jetzt mache ich es zu meinem eigenen Leben. Also wenn ich jetzt hernehme, Sabine, mein Vater hat mir in einer stillen Stunde gesagt, dass er niemals Fleischer werden wollte. Er hat nur gleich dazu gesagt, sagt es nie der Mutti. Also meine Mutter hätte, ich glaube, ich weiß Gott was, ja, dann wäre es da passiert, wäre gesagt, darfst du hier ja nichts an, aber in Wirklichkeit wollte ich ja Architekt werden. Da bin ich einmal gedacht, das gibt es ja nicht, das sagt er mir jetzt. Und da war ich schon am Weg zum Psychotherapeuten, nicht? Und das heißt, so ähnlich wie bei dir mit dem Psychologiestudium, er hat dann gesagt, und ich habe mir dann gedacht, zuerst habe ich mir gedacht, jetzt muss ich mich schuldig fühlen, und dann habe ich mir gedacht, nein, ich bin jetzt mit Leib und Seele Psychotherapeut. Und auch wenn ich da oder dort einmal vielleicht nicht immer gut gearbeitet habe, aber mein Grundprinzip war, ich will den Menschen helfen, an ihrer Seite stehen, vor allem, dass sie nicht alleine sind. Und das mache ich mit Leib und Seele. Und seit er mir das gesagt hat, kann ich das auch viel mehr noch annehmen, dass ich etwas ganz anderes mache als mein Vater, und ich mache es nicht für ihn, sondern ich mache es für mich. Und das ist ein super Gefühl.
00:28:14: Sabine: War das Gespräch nicht auch dann etwas Befreiendes für dich?
00:28:17: Roland: Natürlich. Ich habe ein Glück gehabt, dass er mir das gesagt hat.
00:28:20: Sabine: Das heißt, du hast es nicht zwischen den Zeilen lesen müssen, zwischen den Ritzen ist es nicht hervorgequollen.
00:28:25: Roland: Nein, vorher habe ich es sicher zwischen den Zeilen gelesen, aber dann hat er mir das gesagt. Ich habe ihn dann noch einmal darauf angesprochen, das habe ich wirklich gesagt, nein, und das hast du dir eingebildet. Aber es war so ein Moment, das Tor offen, und er hat mir damit ein Riesengeschenk gemacht, weil diese Liebe, Menschenpaare zu begleiten, die ist sich auch dadurch noch größer geworden, in dem er mir das erzählt hat, und ich damit nicht nur diesen unbewussten Anteil hatte, sondern ich habe da schon auch etwas gespürt, und jetzt mache ich es zu meinem, habe ich damals entschieden, und das spürt man auch. Und ich liebe diese Arbeit, und vielleicht wäre er genauso mit diesem enormen Gefühl, das ich da manchmal habe, ein ganz besonderer Architekt geworden.
00:29:14: Sabine: Das heißt, in dem Moment hat er dir etwas gesagt, das ist ja wie ein Geständnis fest, aber das ist okay, das ist ja alles schon interessant, aber dass er dann sagt auch, ich wollte was anderes, und dass das in Ordnung ist, was anderes zu wollen, als die Eltern für einen wollen.
00:29:31: Roland: Und die Hedy Schleifer hat immer gesagt, und wir sagen das in vielen Podcasts immer wieder, es geht nicht ums Überleben, das Überleben ist anstrengend. Das Leben selber ist nicht schwer, wenn wir dem Lebensimpuls folgen und nicht jetzt was kopieren für die Eltern oder das Leben stellvertretend für das Leben, dann ist es unser Leben und dann ist es kein Überleben, nur das Überleben ist kompliziert. Menschen, die in einem Überlebensmuster sind, die können wir in der U-Bahn vielleicht beobachten, wie die in ihrem Muster hängen, weil man sich aufregt, weil man den Sitzplatz nicht bekommen hat, geht eine Welt unter.
00:30:12: Sabine: Jetzt wollte ich noch was erzählen, was ein interessantes Detail ist, apropos unbewusst. Ich habe eine Zeit lang gesagt, hier im 8. Bezirk, ich möchte ein Institut hier haben. Ich möchte, dass das ein Institut ist. Und das heißt ja TZ 8, Therapiezentrum 8, das heißt nicht Institut, das heißt Therapiezentrum 8. Und dann haben ein paar Leute das wiederholen, ja, du bist ein Institut, was ist denn los, warum beharrst du denn so drauf, so ein bisschen mit Augenzwinkern. Und dann, hallo, hallo, hallo, plötzlich ist mir ein Licht aufgegangen, weil meine Großmutter, mütterlicher Seite, hatte ein Institut. Und das war nämlich genau dieses Wort, aber das war mir gar nicht bewusst, sondern ich habe das gesagt eine Zeit lang und dann bin ich draufgekommen, hallo, meine Großmutter hatte ein Institut. Das heißt, da sind wir wieder beim Kopieren, bei dem Vermächtnis, weil meine Großmutter war ziemlich emanzipiert für die Zeit, interessant.
00:31:08: Roland: Du hast vielleicht kopiert, aber auch ein Stück eben, so wie du sagst, für deine Mutter einen Teil gelebt.
00:31:14: Sabine: Und schade, dass sie meine Mutter nicht unterstützt hat, um zu sagen, du darfst auch deins machen, was du gerne machst. Das wäre schön gewesen. Aber es hat praktisch eine Generation dann übersprungen.
00:31:26: Roland: Ja, zum Abschluss von unserer heutigen Folge, vielleicht magst du, so wie schon bei anderen Folgen, für einen Moment innehalten und überprüfen, ob du etwas vielleicht anstelle deiner Mutter, deiner Mama, deines Papas, deines Vaters oder vielleicht auch für deine Großmutter oder Großvater lebst. Und wenn du draufkommst, bewerte es nicht. Und wenn du nichts findest, ist auch gut. Wir wollen dir ja mit unseren Podcast-Folgen nicht so sehr sagen, wie das Leben geht, weil das Leben ist für jeden Menschen anders, sondern wir wollen euch mitgeben eine Inspiration und über das oder jenes nachzudenken oder hinzuspüren. Und jetzt spüre so, gibt es da vielleicht etwas, wo du etwas für deine Vorfahren lebst. Und wenn du in Beziehung lebst, vielleicht magst du den heutigen Podcast zum Anlass nehmen, deinen Partner zu fragen und zu sagen, du, ich habe diesen Podcast heute gehört, was siehst du da eigentlich manchmal? So wie im Folgenfolge Generationenvermächtnis Teil 1, wo glaubst du, kopiere ich da manchmal meinen Vater oder Mutter?
00:32:49: Sabine: Oder wo siehst du vielleicht auch, dass ich etwas übertreibe und etwas hinterherhetze, was mir einerseits gut tut, was mir selber gut gefällt, aber die Übertreibung und dieses auf die Spitze treiben ist vielleicht dann, weil ich es für wen anderen mache. Hast du dazu eine Idee? Und eure Partnerin oder Partner, vielleicht auch eine gute Freundin, ein guter Freund sieht oft sehr viel, wo du vielleicht auch übertreibst oder etwas machst, was einem gar nicht so von außen eher nach Überlebensmuster ausschaut und nicht nach Leben. Nimm dir ruhig das Feedback, hol es dir ein, wenn du Lust hast. Und viel Freude dabei, viele Erkenntnisse wünsche ich dir auch dabei. Vielleicht das eine oder andere Überraschende.
00:33:33: Roland: Solltest du den ersten Teil Generationenvermächtnis noch nicht gehört haben, hör dir den auch an. Und wir bereiten uns jetzt schon vor. Wir wollen nämlich wieder ein bisschen in eine andere Richtung gehen. Wir wollen auch demnächst wieder über Sexualität sprechen. Auf die Folge bin ich schon auch gespannt. Wir sind schon beim Überlegen. Ja, aber jetzt für heute, danke, dass du dabei warst. Vielleicht hast du mit diesen beiden Folgen auch wieder ein Stück Selbstbewusstsein gewonnen.
00:34:04: Sabine: Ja, alles Gute bei deiner weiteren Reise ins Innere und ins Äußere. Bleibt dran und macht es gemeinsam.
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