Einzeltherapie und Paartherapie in Stereo?
Shownotes
Erfahre, warum therapeutische Auftragsarbeiten wie „lass dir doch mal dieses und jenes wegtherapieren“ in Sackgassen führen – und woran du erkennst, ob eure Therapien Synergien erzeugen oder einander die Effekte wegfressen.
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Produktion: Umsetzerei Wien
Das Kleingedruckte ganz normal groß – Disclaimer, unsere Fallbeispiele betreffend:
In unserem Podcast geben wir im Sinne der Praxisnähe und Verständlichkeit immer wieder Fallbeispiele. Unser oberstes Anliegen ist es auch dabei stets, die therapeutische Schweigepflicht sowie die Privatsphäre aller Klient:innen zu jedem Zeitpunkt zu wahren.
Sie dürfen darauf vertrauen, dass wir a) jeweils zur Erzählung des Erlebten autorisiert wurden und b) alle Details, die einen Rückschluss auf konkrete Personen, Namen, Orte etc. ermöglichen könnten, abändern.
Sollten Sie also den Eindruck haben, in einer unserer Schilderungen eine bestimmte Person zu erkennen, so liegt das wohl daran, dass wir Menschen, so verschieden wir sein mögen, oft überraschend ähnliche Probleme und Ressourcen haben.
Transkript anzeigen
00:00:08: Sabine: Herzlich willkommen zu unserem Podcast Liebesdoppel.
00:00:11: Roland: Der Podcast für das Zwischenmenschliche.
00:00:14: Sabine: Hier sind die Bösels. Mein Name ist Sabine Bösel.
00:00:17: Roland: Und mein Name ist Roland Bösel.
00:00:20: Sabine: Und wir sprechen heute über das Thema Einzeltherapie und Paartherapie in Stereo.
00:00:30: Roland: Wir werden immer wieder gefragt, wie gut es ist Einzeltherapie und Paartherapie vielleicht gemeinsam zu machen. Und daher beschäftigen wir uns heute über die Frage ein oder zwei Einzeltherapien, dazu eine Paartherapie. Kann das noch wirken?
00:00:47: Sabine: Und die Antwort ist ganz einfach. Es kommt drauf an. Ja, aber es gibt noch mehr Antworten von unserer Seite. Nicht nur es kommt drauf an. Es kommt natürlich auf die Details an.
00:00:59: Roland: Genau. Und es gibt ja verschiedenste Konstellationen. Zum Beispiel gibt es Menschen, die machen zwei, drei, vier, fünf Jahre eine Einzeltherapie und suchen dann eine Paartherapie auf, die dann vielleicht parallel zur Einzeltherapie läuft oder anschließend. Es gibt aber auch Menschen oder in dem Fall die Paare, die eine Paartherapie machen und dann feststellen, sie wollen gerne möglichst beide dann auch noch eine Einzeltherapie machen. Aber das ist, wie du Sabine schon gesagt hast, es kommt ein bisschen drauf an. Und es ist gut, das auch zu überlegen. Und nachdem wir immer wieder gefragt werden, was haltet ihr davon, dann haben wir uns gedacht, dann ist das doch ein gutes Thema für diesen Podcast.
00:01:47: Sabine: Was wir häufiger erleben, wir als Paartherapeuten, bei uns und uns kommen natürlich die Paare, eh klar. Und was wir häufiger erleben, dass eine Person und das sind schon meistens die Frauen, die Frauen gehen leichter in Therapie als Männer. Männer gehen auch in Therapie, aber die Frauen sind oft schon in Therapie gewesen, alleine oder in einer Gruppe. Aber sagen wir mal, der Klassiker ist, sie war mal alleine, sie hat Einzeltherapie gemacht und hat jetzt festgestellt, es gibt einige Paarthemen, es gibt Schwierigkeiten, es gibt Probleme. Sie kommen gemeinsam zu uns und dann stellt sich heraus, im Rucksack ist was drinnen. Sie hat einen Rucksack, in dem sie was drinnen hat, also aus ihrer Familie. Wir nennen das den Rucksack, das, was man aus der Familie mitbekommen hat. Das können unter anderem manchmal sehr schwierige Themen sein, die man aus der Familiengeschichte mitschleppt und hat vielleicht in der Einzeltherapie schon sich einige Teile aus dem Rucksack angeschaut. Und jetzt kommt in der Paartherapie heraus, okay, der Mann hat eigentlich auch in seinem Rucksack einiges drinnen aus seiner Geschichte, obwohl es vielleicht auf den ersten Blick nicht passt.
00:02:52: Roland: Was die Frau meistens eh schon immer gewusst hat.
00:02:55: Sabine: Sie hat es oft schon geahnt oder gewusst oder hat sich schon auch schlau gemacht oder hat es gespürt und sagt dann zu ihm, du solltest jetzt auch unbedingt eine Einzeltherapie machen, weil du hast die Themen A, B, C und die gehören aufgearbeitet, das musst du aufarbeiten. Und ich nenne das immer, das ist ein Auftragswerk.
00:03:13: Roland: Ja, ein kleiner Einspruch, Sabine, du sagst meistens, die Frauen, ich würde sagen maximal zwei Drittel. Es gibt auch genug Männer, die bei uns in der Paartherapie sitzen oder z.B. bei mir und dann zu der Frau sagen, wenn es so lange tut, dass dieses Thema nicht aufgearbeitet ist, brauchen wir gar nicht, das Paar weiterarbeiten.
00:03:33: Sabine: Genau, also es ist egal, jetzt in dem Fall ein Mann, der das ist Auftragswerk, ein Werk, den Auftrag gibt, macht das und beschäftigt sich damit, dann wird es sich leichter.
00:03:42: Roland: Wenn zwei Männer zusammenkommen, wie willst du es dann statistisch erfassen? Also es sind Tendenzen, die wir da feststellen und was heißt denn zwischen den Zeilen, heißt es, du bist schuld, deswegen musst du eine Einzeltherapie machen.
00:03:57: Sabine: Dass wir jetzt Probleme haben daran, bist du schuld, weil du hast so einen schweren Rucksack und dann räumen wir mal deinen Rucksack aus und ordne das und bearbeite das.
00:04:04: Roland: Dann wird es leichter. Ich habe das ja früher immer wieder gesagt, ja Sabine, du hast einen riesigen Rucksack, also tu was, weil ich habe eh eine glückliche Kindheit, also ich habe es halt probiert.
00:04:20: Sabine: Ich habe herumgerüttelt und herumgezupft und habe gesagt, nein, das kann nicht sein, du hast nicht nur eine glückliche Kindheit, weil bla bla bla und habe dich da belehrt. Es hat überhaupt nichts genutzt.
00:04:31: Roland: Das heißt einmal mehr, wenn das Thema im Zwischenraum ist, also in dem Raum, wir haben das schon in einem Podcast genau beschrieben, das ist der Raum zwischen zwei Menschen, da leben übrigens auch unsere Kinder, sofern wir sie haben, beziehungsweise Haustiere, in diesem Zwischenraum etwas ist, was konfliktreich ist und dann wird die Einzeltherapie möglicherweise als weiterer Spielball dieses Konflikts. Dann sagen wir Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht. Es gibt aber auch noch die andere Kategorie, Sabine, die sagt, ich bin so daneben in der Paarbeziehung, ich kriege das nicht auf die Reihe. Nein, ihr Schatzi, ich muss jetzt meine Einzeltherapie machen, weil ich bin das Problem.
00:05:15: Sabine: Ja, manche geben sich selber, manche diagnostizieren sich selber und haben eine ganze Liste, was sie alles haben und es gibt ja einiges, wir haben ja einen Podcast auch darüber gemacht, ich nenne das jetzt nicht, aber es gibt ja einige Diagnosen, die man im Internet sehr schnell findet und wenn man sich das so durchliest, denkt man sich, das habe ich auch, das habe ich auch, das habe ich auch. Ich muss unbedingt in Therapie gehen und ich bin schuld an diesen ganzen Problemen.
00:05:40: Roland: Oder du bist schuld, weil du hast diese Diagnose.
00:05:43: Sabine: Beides stimmt nicht.
00:05:45: Roland: Und dann passiert es ja manchmal auch, dass Leute, also Paare zu uns kommen und sagen, ja, mein Einzeltherapeut hat jetzt gesagt, meine Frau hat die und die Diagnose, die muss jetzt eine Einzeltherapie machen. Das ist so diese aus der Ferne, die Diagnose. Ich weiß ja gar nicht, was dann diese Kolleginnen und Kollegen wirklich gesagt hat, aber es wird verwendet als Munition in der Beziehung. Und wir sprechen ja heute, ob das parallel Sinn macht. Es kann Sinn machen. Die Frage ist, woher kommt die Motivation und was ist auch das innere Ziel der Person, die vielleicht eine zusätzliche Einzeltherapie macht? Weil eine Paartherapie neben einer Einzeltherapie zu überlegen, macht natürlich dann Sinn. Ich kann mich erinnern, ich habe ja sehr viel Einzeltherapie gemacht und dann hat irgendwann einmal der Therapeut zu mir gesagt, Herr Bösel, ich glaube, Sie sollten eine Paartherapie machen, weil Sie erzählen eigentlich jede Sitzung etwas von Ihrer Frau. Mir ist gut, wenn Sie eine Paartherapie machen. Ich habe aber damals die Einzeltherapie beendet und wir haben dann zum zweiten Mal oder dritten Mal dann wieder eine Paartherapie gestartet.
00:06:55: Sabine: Das heißt, die Paartherapie macht dann Sinn, wenn in der Einzeltherapie die Paarbeziehung ein Riesenthema ist, dann ist es einfach sinnvoller, nicht zu reden mit der Einzeltherapeutin über eine Dynamik mit einer Person, die gar nicht da ist, die ja nicht im Raum ist. Das heißt, in der Paartherapie sitzt man dann zu zweit da und dann kann der Paartherapeut natürlich mit beiden arbeiten über die Dynamik, die sich da abspielt. Wir nennen das ja den Tanz. Das heißt, dieser Tanz, der Beziehungstanz vom Paar, der da stattfindet und wie man gegenseitig die wunden Punkte, die Knöpfe drückt, wie dann die Reaktion ist, dass man sich das gemeinsam anschaut. Wie kommt man auch aus dem Tanz wieder raus? Wie sind wir da reingekommen? Wie eskaliert das? Aufgrund von welchen Worten oder welchen Themen oder welcher Gesichtsausdruck, welches Thema, wo es eskaliert und wie kommen wir aus der Eskalation raus? Wie kommen wir dorthin, wo wir einander wertschätzen, wo wir einander gut tun und das zu bearbeiten? Es geht um die Paardynamik, um die Beziehung, nona, egal.
00:08:05: Roland: Ich erinnere mich nämlich, ich habe dem Therapeuten damals gleich zugestimmt, weil mir ist aufgefallen, ich habe das dann schön alles in der Einzeltherapie, was die Themen mit dir sind, besprochen und wenn du dann von mir gesessen bist, habe ich mir gedacht, mir fehlt jetzt was. Da ist überhaupt keine Energie, da ist überhaupt kein Input mehr, weil ich habe es ja schon in der Einzeltherapie besprochen, allerdings ohne deine Anwesenheit. Und damit ist es auch irgendwo verpufft und es ist nichts wirklich Konstruktives dabei herausgekommen. Du hast ja auch keine Ahnung davon gehabt.
00:08:41: Sabine: Das heißt, die Energie bündeln macht auf jeden Fall Sinn, diese Energie zu bündeln. Ich war ja Therapiefreak. Ich habe ja so viel gemacht eine Zeit lang.
00:08:52: Roland: Du bist heute der beste Beweis, dass es was nutzt.
00:08:55: Sabine: Es hat schon was genützt, wobei zwischendurch habe ich mir schon gedacht, bist du narisch, jetzt hätte ich mir schon ein Auto kaufen können, was ich da Geld reingesteckt habe. Aber gut, ich wollte das so, ich habe das Gefühl gehabt, ich brauche das auch. Ich habe es glaube ich auch gebraucht. Und irgendwann habe ich dann gemerkt, Energie bündeln, das war nämlich jetzt das Stichwort. Wie mache ich es jetzt, dass ich die Energie bündle? Ich bin dann in Einzeltherapie gegangen und dort habe ich eigentlich nur die Sachen ein bisschen so reflektiert. Aber die Dinge, die wirklich passiert sind und die wesentlichen Dinge waren dann einerseits in einer Gruppe, wo ich auch konfrontiert wurde und andererseits mit dir, weil du hast mich ja dann mit meinem komischen Verhalten konfrontiert.
00:09:37: Roland: Das heißt, eigentlich hast du eine Phase gehabt, da hast du drei Therapien gleichzeitig gemacht. Gruppentherapie, Einzeltherapie und Partner. Ich übrigens habe auch so eine Phase gehabt, aber bleiben wir mal bei dem Thema von heute, nämlich macht es Sinn, wenn man zum Beispiel eine Einzeltherapie hat, in eine Paartherapie zu gehen? Und meine Antwort ist darauf, für die, die alle da zuhören, das macht schon Sinn, weil wenn du mit einer Partnerin, Partner schon länger zusammen bist, länger als ein Jahr, zwei Jahre, zehn Jahre, 20 Jahre, du suchst dir unbewusst einen Seelenverwandten aus. Das haben wir in einer Podcast-Folge genau beschrieben und dieser Seelenverwandte hat vielleicht nicht das Gleiche erlebt wie du, aber die Auswirkungen waren ähnlich und deine Partnerin, dein Partner hat sie vielleicht damals als Kind anders geschützt.
00:10:36: Sabine: Und die Themen und die Gefühle, vor allem die der Partner hatte, Partnerin, die kennt man, die kennen beide. Das nennen wir die Seelenverwandtschaft, dass man das Gefühl hat, wir kennen uns schon lange, weil wir diese bestimmten Gefühle sehr gut kennen beide. Warum das so ist, also die Fakten sind ja oft anders, die Geschichte, aber dieses Gefühl, was es ausgelöst hat bei uns als Kind, ist oft sehr ähnlich und deswegen haben wir oft das Gefühl, also ich habe dich manchmal angeschaut und mir gedacht, ja der versteht mich, der versteht mich, weil du die Gefühle gut kennst.
00:11:07: Roland: Ja und das ist dann die Chance in der Paartherapie, wobei du weißt ja, dass wir in erster Linie mit IMAGO arbeiten, nicht nur, aber viel mit IMAGO, da gibt es diese Theologe, wo eine Person spricht und die andere hört zu und da ist schon diese tiefe Seelenverwandtschaft eine große Ressource, die wahrscheinlich in der Einzeltherapie nicht stattfinden kann, weil dass der Therapeut, Therapeutin auch diese Seelenverwandtschaft hat, kann schon zufällig passieren, doch meistens ist es nicht so, wenn man ja den Therapeuten, Therapeutin nicht über eine Verliebtheit aussucht, sondern über Empfehlungen von Freundinnen und Freunden oder im Internet recherchiert hat. Das heißt, das ist die Chance dann in der Paartherapie und gerade wenn man ein gutes Fundament hat und länger Einzeltherapie gemacht hat, na dann los in die Paartherapie, ob es dann zusätzlich die Einzeltherapie braucht. Meine Erfahrung ist, dass man die Einzeltherapie dann einmal vielleicht pausiert oder beendet, mit der Möglichkeit, sie wieder aufzunehmen, weil ja dann in dieser Seelenverwandtschaft, ja Blase eigentlich auch, das ist auch so ein, wo man dann als Paar eintaucht, auch viele Themen parallel laufen, weil wenn du Sabine mit mir Paartherapie machst, dann gehen wir nachher gemeinsam nach Hause.
00:12:39: Sabine: Ich gehe dann mit dir nach Hause.
00:12:40: Roland: Aber ich wollte sagen, aber die Blase, was da ist. Ja, ich bin dann deine Verbündete. Und auch wenn du zum Beispiel dann sprichst und ich höre, wird ja aufgrund der unbewussten Partnerwahl, ich habe dich ausgesucht, weil du dann meine Seelenverwandte bist, werden ja bei mir meine Themen dann auch angetriggert. Man kann sich das auch so vorstellen, wie zwei Einzeltherapien, die parallel laufen. Das heißt, das potenziert sich.
00:13:04: Sabine: Und ich verstehe dann auch im Laufe der Zeit, ich verstehe es immer besser und damals haben sie uns wirklich sehr unterstützt, unsere Paartherapeuten, dass ich im Laufe der Zeit immer besser verstanden habe, warum dich das so triggert, warum dich das so aufregt und versuche dann auch mein Verhalten zu verändern. Das heißt, ich bin dann, ich bin deine Verbündete, weil ich verstehe, warum es dir so wehtut und ich bin aber auch dein Korrektiv. Das heißt, wir gehen da gemeinsam nach Hause. Wir sind Verbündete, aber wir sind auch Korrektiv. Ich wollte noch was zu dem Auftragswerk sagen, eine Geschichte, die euch vielleicht zu Hause auch interessiert, die wirklich schon lange her ist. Es ist wirklich schon viele Jahre her. Ich habe es mir trotzdem gemerkt, weil ich es so beeindruckend fand. Ein Mann, der sehr übergewichtig war, aber nicht nur übergewichtig, er hatte auch andere Dinge in seinem Rucksack, die ihn gedrückt haben und die ihm Schwierigkeiten gemacht haben im Leben. Und seine Frau hat gesagt, geh doch endlich in Therapie und du musst diese Themen besprechen und so weiter. Und irgendwann ist er dann gegangen und hat dann aber gemerkt, wie wichtig, wie gut ihm das tut und hat seine Themen besprochen. Und auch dort, wo er überall sich nicht gut abgrenzen kann, wo er ja sagt, aber eigentlich nein meint. Das heißt, das war vielleicht am Anfang ein Auftrag von seiner Frau, aber im Laufe der Zeit hat er gemerkt, wie gut ihm das tut und es ist dann sehr wohl aus seiner Motivation hingegangen. Also nicht, weil er es ihr zuliebe macht, sondern weil er gemerkt hat, das ist gut, das ist fein. Da gibt es jemanden, der ihm zuhört und der ihn unterstützt, sich auf die Hinterfüße zu stellen. Und der hat abgenommen. Im Laufe der Zeit hat er 20 Kilo abgenommen.
00:14:51: Roland: Das ist schon viel.
00:14:53: Sabine: Gar nicht so mit Figuren, sondern im Laufe dieses Prozesses. Und dieses Essen war dann nicht mehr so wichtig. Warum? Weil er musste seinen Frust nicht runter essen, sondern hat das dann auch dokumentiert und artikuliert etc. Und dann hat er zu mir gesagt, wissen Sie, Frau Dr. Bösel, jetzt bin ich nicht mehr so putzig wie früher. Und jetzt passt es den Leuten. Meiner Frau passt es nicht und meiner Umwelt auch nicht. Weil im Job, die kennen mich gar nicht mehr so. Weil indem er diese 20 Kilo abgenommen hat, hat er auch das, was er sich als Schutzpanzer angegessen hat, ist runtergefallen und im Laufe der Zeit konnte er nicht zu allem Ja oder Amen sagen.
00:15:30: Roland: Er war konfliktfähiger.
00:15:32: Sabine: Plötzlich war er konfliktfähiger und war nicht mehr so easy-cheesy putzig für die anderen. Und ich fand dieses Wort putzig so gut, weil es ist für einen erwachsenen Mann, warum sollte der putzig sein? Aber er hat es so ausgedrückt.
00:15:45: Roland: Sabine, ich will zuerst was ganz Prinzipielles noch dazu sagen. Wenn in einer Paarbeziehung du lebst und es beginnt eine oder einer mit einer Einzeltherapie, weil er oder sie sagt, ich muss das alleine mal machen oder weil der Partner nicht mitgeht und sagt, nein, ich gehe nicht in eine Paartherapie. Wenn man in eine Einzeltherapie geht, braucht eigentlich der andere sowas wie eine Selbsthilfegruppe, haben wir das immer scherzhaft genannt. Du weißt ja, dass wir viele Jahre auch Gruppentherapie angeboten haben und die sind die Leute rein in unserer Gruppentherapie, haben sich weiterentwickelt, haben an Sicherheit gewonnen, haben Themen auch klären können in ihrem Leben, haben ihre Potenzial entwickelt und die Partner zu Hause haben sich gefragt, was ist mit dem Menschen, der verändert sich so und kriegt aber dann diese Veränderung nicht mit. Das heißt, wenn man in einer Paarbeziehung lebt, ist es schon auch wichtig zu wissen, wenn er oder sie jetzt eine Einzeltherapie startet, ist es auch wichtig zu wissen, dass das vielleicht auch für mich als der, der zu Hause sitzt und keine Therapie macht, hat das ganz sicherlich einen Einfluss und dass ich auch anstatt, dass ich dann die Panik kriege, zum Beispiel Sabine, du entwickelst dich so weiter, du wirst mehr verloren gehen, dann selber auch zu überlegen, was habe ich da bei dem Prozess zu lernen.
00:17:16: Sabine: Stell dir mal vor, ein Mobile. Stell dir mal so ein Mobile vor, so wie es manchmal Babys auch haben oder in ihrem Gitterbett oder so und wenn du ein Teil von dem Mobile bewegst, bewegt sich automatisch der Rest mit und so ungefähr ist es auch bei Familiensystemen, auch bei Paaren. Eine Person bewegt sich, eine verändert sich, das heißt, der andere wird auf jeden Fall auch in Bewegung gebracht und da muss man sich das gut überlegen, schicke ich jetzt meine Partnerin oder meinen Partner in Therapie, dann werde ich mich auch bewegen müssen, weil wenn es eine wirkungsvolle Therapie ist, wenn es was bringt, dann kommt da Bewegung rein, dann verändert sich der Mensch. Nicht von heute auf morgen, aber wenn man so ein paar Monate Therapie gemacht hat, hat man dann schon ein paar Veränderungen umgesetzt und die können angenehm sein für den Partner oder auch unbequem. Also man weiß nicht, was für Dynamik man da in Gang setzt und eben, ich sage oft, gib deinem Partner ein Update bitte. Was passiert jetzt gerade? Gibt es euren Partnern, Partnerinnen ein Update, was gerade jetzt passiert? Nämlich, da muss man aufpassen, also nicht die ganze Einzeltherapie nacherzählen, das macht keinen Sinn. Das finde ich auch überhaupt nicht passend, weil die Einzeltherapie ist etwas ganz Persönliches, was man für sich macht, wo man sich auch anschaut, meine ganze Familie, meine Geschichte, ein Update.
00:18:42: Roland: Da stehe ich gerade in meinem Prozess.
00:18:44: Sabine: Genau, ich habe jetzt dieses und dieses Learning gehabt, ich habe was wieder gelernt, ich habe was wieder erfahren und ja, was ist jetzt, was ist das Update, was gibt es jetzt Neues?
00:18:53: Roland: Mir fällt jetzt eine andere Situation ein, du Sabine kennst das ja, es kommen viele Paare zu uns, wo vielleicht die Partnerin, Partner nicht gerne mitkommt und wir sagen dann immer wieder, bitte bleiben sie dran, geben sie nicht gleich auf. Es gibt dann auch Menschen, die sagen, oh, der geht nie mit mir in eine Therapie und beginnt dann eine Einzeltherapie und dann denkt sich der Mann, der dazugehörige, na ja, die macht jetzt eh Therapie, ich muss das nicht tun. Das heißt, wir sagen, lass die Tür für eine mögliche Paartherapie ein bisschen länger offen, bevor du eine Alternative wählst, weil vielleicht wäre eine Woche später schon bereit gewesen, mit dir dorthin zu gehen. Und was wichtig ist, das haben wir eh auch schon mehrmals in unserem Podcast festgehalten, sei auch dir selbst treu und sag dir, ich will jetzt diese Paartherapie machen, passend zu unserem heutigen Podcast, Einzeltherapie. Wir merken, es geht immer mehr um Beziehung, dann ist es wichtig, eine Paartherapie zu starten. Ob dann die Einzeltherapie weiterläuft, ist auch eine Frage, wo gerade der Prozess in der Einzeltherapie ist. Umgekehrt, eine Paartherapie parallel, also man hat eine Paartherapie und beginnt vielleicht zusätzlich eine Einzeltherapie, möchte ich noch einmal sagen, Vorsicht, Vorsicht, wenn es um die Schulthematik geht, ja du bist schuld, deswegen brauchst du zusätzlich eine Einzeltherapie.
00:20:21: Sabine: Oder du hast die und die Diagnose, ja und deshalb musst du eine Einzeltherapie machen. Das muss immer etwas sein, was von innen herauskommt, eine intrinsische Motivation, wie man sagt, das heißt die Eigenmotivation, ich möchte da was besprechen, ich möchte da was machen, ich möchte was besser verstehen über mich und habe gerne jemanden, der mich unterstützt. Jemand, wo ich gerne hingehe, der für mich hilfreich ist und der mir gut tut. Und wenn die Motivation nicht da ist, hat das überhaupt, dann ist das aus meiner Sicht, ist das ja nicht zielführend.
00:20:57: Roland: Oder wenn man sagt, ja deine Themen oder meine Themen sind einfach zu schwer, da braucht es eine Einzeltherapie. Vorsicht, Vorsicht, eine Paartherapie ist, wie hat das letztens eine Frau gesagt? Die Paartherapie ist kein Ponyhof, hat sie gesagt, Ponyhof. Das hat mich so lustig gefunden. Weil, so wie du gerade gesagt hast, der Partner, die Partnerin sitzt da dann als Kollektiv und man kann nicht nur erzählen, erzählen, erzählen und da braucht es auch eine gewisse Zeit, einen Prozess. Jetzt werden ihr, die uns zuhören, sagen, ja das sagen die Bösels, weil damit die Paare länger bleiben. Erstens sind wir mittlerweile in einem, in unserer Arbeit so, dass wir so viele Paare begleiten könnten, es geht nicht mehr darum, irgendwie jemanden zu uns zu bringen, sondern es geht wirklich darum zu sehen, dass Paarentwicklung, wie wir das auch öfter sagen, etwas eigentlich ist, wie wir das bei uns selbst und bei vielen Paaren erleben. Etwas, was man kontinuierlich macht, so wie zum Beispiel mit dem Auto zum Servicefahrt, das macht man auch zweimal oder zumindest einmal pro Jahr.
00:22:06: Sabine: Ja, ich wollte noch etwas dazu sagen, wenn jetzt mehrere Therapien gleichzeitig laufen, eben Paartherapie, Einzeltherapie oder Gruppentherapie, dann ist es wichtig, dass auch diese verschiedenen Helfer-Systeme sich nicht konkurrenzieren, also dass man in der Einzeltherapie vielleicht etwas bearbeitet und auf etwas draufkommt und sich eine Klarheit verschafft oder auch sagt, ich habe da jetzt die Linie, ich möchte das und das lernen, das üben, zum Beispiel wie bei diesem Mann, dass der übt, auch Nein zu sagen und eben nicht putzig zu sein und wenn der Paartherapeut dann herkommt und sagt, ja warum sind sie denn so zu ihrer Frau, das ist ja, also der das dann kritisiert, was da gerade an Entwicklung stattfindet, also wenn sich es konkurrenziert, ja dann ist das eigentlich schade um die Energie, dann ist es vielleicht gescheiter, man konzentriert sich auf eines und macht nicht mehrere Sachen, aber das ist eigentlich, eigentlich ist es mehr eine Botschaft an unsere lieben Kolleginnen und Kollegen und auch an mich selber, dass ich mich da nicht einmische auch, dass ich mich gar nicht einmische, dass ich bei meinem Job bleibe und nicht mich Kommentare darüber schiebe, was da einzeln ist oder nicht ist oder eigentlich kann ich das
00:23:20: Roland: gar nicht beurteilen. Gehen sie zur Frau sowieso, zu meiner, unserer Kollegin und sie sollen dieses Thema dann besprechen, weil das wäre so wie, das wäre genau die gleiche Einmischung, wie das die Einzeltherapeutin oder Therapeut sagt, naja richten sie den Blödsinn mal aus, das gehört bearbeitet. Es ist ja noch etwas anderes Sabine, es ist nicht nur eine Botschaft an unsere Kolleginnen und Kollegen und so wie du sagst an uns selbst, es geht auch darum, wer transportiert denn das, ja also wenn, wenn da ein Paar sitzt und dann sagt der Mann, ja meine Einzeltherapeutin, die Frau sowieso hat gesagt das und das, erstens ich kann es ja gar nicht überprüfen, wer weiß was sie wirklich gesagt hat, vielleicht hat sich das in dem Fall der Mann so auch zusammengereimt, viel wichtiger ist, was macht es mit dem Paar, dass da scheinbar, sage ich jetzt einmal scheinbar, von außen interveniert wird und wie geht man damit um und wir beide und wir kennen ja viele Kolleginnen und Kollegen, wissen dann, dass man das dann nicht ausagiert, sondern man sagt, okay was bedeutet das in der Beziehung, dass da die Idee ist, dass man sich eher dem und dem Thema annähert. Wir beide gehören ja zu denen, die sagen Paartherapie hat nichts mit Effizienz oder Erfolg zu tun, sondern Paartherapie muss gelingen und er kann gelingen, muss gar nicht, aber kann gelingen und dazu braucht es mehr Ingredienzien als nur die Frage, macht man Einzeltherapie oder Paartherapie, sondern es gehört auch der Faktor Zeit dazu und ein bisschen Glück braucht es auch, weil man kommt ja manchmal auf die Themen zufällig hin und dass man die Themen ja dorthin führt, dass das Paar sich weiterentwickeln kann. Okay Sabine, also wenn du mich fragst, es ist ja auch eine finanzielle Frage, wir reden da so darüber, wie wenn das alles auch nichts kosten würde, deswegen sage ich ja an der Stelle immer wieder, es ist wichtig, sich auch eine Kollegin und Kollegen auszusuchen, die da Sozialplätze vergeben, wir machen das ja schon seit langem so, weil meistens braucht man ja auch Therapie zu Zeiten, wo man nicht so gut bei Kasse ist, sich da auch entsprechend die Rahmenbedingungen zu schaffen oder sich durch eine entsprechende Begleitung auch über die Krankenkasse eine Refundierung zu organisieren, das ist wichtig. Ich glaube, das ist immer wieder auch zu schauen, wo stehen wir gerade und macht jetzt eine zusätzliche Einzeltherapie Sinn oder wäre es nur wichtig, ein paar Wochen, Monate, grausliches Wort, Geduld zu haben, weil das Thema so quasi im Anflug ist und das Vertrauen zu entwickeln, dass wir das in der Beziehung gut klären können. Also ich, wenn ich in der Früh aufstehe und mir geht es nicht so gut, einer meiner Sätze, die ich mir dann oft sage, ist, unsere Beziehung ist die Heilung und das sage ich dann zu mir und Sabine vielleicht ist schon im Büro oder schläft noch oder ist woanders, aber das hilft mir, weil ich weiß, durch unsere tiefe Seelenverwandtschaft haben wir so viel schon geschaffen. Vielleicht lebst du gerade in keiner Beziehung, dann ist für dich die Frage, ob Einzeltherapie und Paartherapie sowieso kein Thema, aber wenn du in einer Beziehung lebst, dann schau auch immer, wie kann durch diese tiefe Seelenverwandtschaft, die du mit deinem Partner hast, wenn du länger, sechs Monate zusammen bist, dann hast du sie nämlich, wie kannst du dieses, ich sage dann gerne dieses Gold anzapfen, dass man gegenseitig miteinander sich entwickelt, nicht den Auftrag hat, den anderen zu heilen, aber sehr wohl aufgrund der Seelenverwandtschaft, Synergieeffekte zu entwickeln, wo dann sehr wohl Heilung gemeinsam stattfinden kann.
00:27:25: Sabine: Und jetzt komme ich noch mal zurück zu der Frage, die wir am Anfang gestellt haben, ein oder zwei Einzeltherapien, dazu eine Paartherapie, kann das noch wirken? Und ich habe gesagt, es kommt darauf an, ja, wenn es sich gut ergänzt, dann ja, würde ich jetzt sagen. Wenn es eine gute Ergänzung ist, wenn es Synergieeffekte hat, dann ja und wenn man es natürlich auch finanzieren kann, wenn man es irgendwie schafft, es zu finanzieren. Und wenn es sich aber, wenn es in Konkurrenz steht und das eine das andere fast aufhebt oder ja eben Konkurrenz macht, dann lieber nicht, dann ist es besser, man fokussiert sich, man konzentriert sich auf eine Sache und macht das eine Zeit lang und sagt dann, dann machen wir es halt hintereinander.
00:28:07: Roland: Und dann innezuhalten und zu sagen, wieso ist denn jetzt über die Hintertür wahrscheinlich das Schuldthema wieder hereingekommen, weil wenn wir versuchen, es so zu gestalten, die Paartherapie unbewusst oder bewusst, dass er oder sie schuld ist, dann haben meistens schon alle verloren.
00:28:27: Sabine: Und wenn zum Beispiel in der Paartherapie dann Themen rauskommen, ich habe jetzt vorher vom Rucksack auch gesprochen, da kommt etwas raus aus dem Rucksack, was einem vielleicht gar nicht so bewusst war, dann wäre eine gute Ergänzung zu sagen, na gut, in der Einzeltherapie schaue ich mir das nochmal genauer an, zeichne vielleicht einen Stammbaum und schaue mir das im Detail an, was vielleicht für die Paartherapie dann schon wieder zu viel wäre, dass der Partner das alles mitkriegt, gebe dann aber meinem Partner ein Update und sage, ich bin da jetzt draufgekommen, ich habe mir das am Stammbaum angeschaut und die und die Sachen haben sich jetzt wirklich über drei Generationen schon wiederholt. Stell dir mal vor. Und dann gebe ich meinem Partner ein Update und der muss aber nicht den ganzen Prozess mitkriegen, wie ich da hingekommen bin, dann wäre das eine super Ergänzung. Die Themen poppen vorauf, ich bespreche es dann vielleicht einzeln und gebe dann eine Kurzzusammenfassung davon. So wäre das eine sehr gute Ergänzung.
00:29:17: Roland: Und vielleicht abschließend, Sabine, wenn Menschen zum Beispiel im Laufe einer Paartherapie zu uns kommen und sagen, Herr Büssel, was meinen denn Sie, ich habe so das Gefühl, ich brauche zusätzliche Einzeltherapie, was sagen Sie dazu? Dann mache ich ja das, was wir auch mit IMAGO machen, ich spiele sie. Ich höre sie sagen, sie fragen mich, was ich davon halte, dass sie eine Einzeltherapie starten.
00:29:41: Sabine: Ich sage, es kommt drauf an. Kommt drauf an.
00:29:45: Roland: Und letztens habe ich dann diese Frau gespielt und gesagt, Herr Büssel, ich möchte gerne eine Antwort. Und dann habe ich gesagt, was würde passieren, wenn Sie glauben, dass Sie diese Antwort mit Ihrem Partner finden und sagen, nein, der weiß gar nichts und er saß aber daneben.
00:30:01: Sabine: Und dann hat er gesagt, er weiß mehr als sie glaubt. Und er hat dann gesagt, ich glaube, wir können das gemeinsam schaffen, allerdings fürchte ich mich davor. Und dann war sie total gerührt. Das heißt, stellt die uns da zu hören, vielleicht nicht deiner Therapeutin, deiner Therapeuten die Frage, sondern stell sie dir, stell sie deinem Partner, Patrin.
00:30:23: Sabine: Und höre auf deine Intuition. Wenn es dir gut tut, wenn es euch gut tut, dann macht es so. Und ich habe damals auch vom Kopf her, es war absurd, was ich gemacht habe damals, die vielen Therapien. Von meinem Gefühl, von meinem Bauchgefühl hat es gepasst. Und irgendwann hat es dann nicht mehr gepasst. Und ich mir gedacht habe, so, da ist jetzt viel Geld, viel Zeit, ich lasse jetzt was weg davon. Und das habe ich dann auch so gemacht. Aber eine Zeit lang habe ich das Gefühl gehabt, das war gut.
00:30:49: Roland: Haben wir eigentlich bis vor kurzem immer wieder gemacht, weil wir uns einfach unter anderen Zeichen weiterentwickeln wollen.
00:30:56: Sabine: Und Einzeltherapie habe ich dann so gelöst, dass ich dann die Abstände größer gemacht habe und dann gemerkt habe, eigentlich brauche ich es jetzt nicht mehr. Aber eine Zeit lang hatte ich das so als Anker, ich brauche das jetzt auch nur für mich. Und solange mein Bauch gesagt hat, das ist eine Sicherheit, dann habe ich es halt gemacht.
00:31:11: Roland: Vielleicht sollten wir, Sobine, auch einen Podcast machen, einmal wo es um Gruppentherapie geht, weil da hast du ja drinnen Einzelarbeit, Paararbeit.
00:31:21: Sabine: Systemische Arbeit.
00:31:22: Roland: Systemische Arbeit, also das wäre ja dann überhaupt der Hit, wenn das zusammenmischen kann, weil auch in der Gruppentherapie ich ja viel ausprobieren kann, aber das ist dann ein eigener Podcast. Also wenn ihr in einer Beziehung lebt und es beschäftigt euch die Frage Einzeltherapie und Paartherapie oder vielleicht nur Einzeltherapie oder nur Paartherapie, wenn du in Beziehung lebst, hast du die Chance mit deinem Verbündeten, deinen Seelenverwandten das zu besprechen.
00:31:52: Sabine: Und wir wünschen euch gutes Gelingen dabei und hört auf eure Intuition, verlasst euch drauf. Ihr seid die Experten und Expertinnen und ihr wisst schon, wo es lang geht. Alles Gute dafür.
00:32:04: Roland: Macht es gemeinsam und bleibt dran.
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