Warum „kein Stress!“ uns irrsinnig stresst

Shownotes

Entdecke in diesem Podcast, wie wir in Paarbeziehungen ebenso wie im Freundeskreis, beim Beruhigen eines Babys und beim Rest der Familie dem „Chillen“ etwas näherkommen.


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Produktion: Umsetzerei Wien


Das Kleingedruckte ganz normal groß – Disclaimer, unsere Fallbeispiele betreffend:

In unserem Podcast geben wir im Sinne der Praxisnähe und Verständlichkeit immer wieder Fallbeispiele. Unser oberstes Anliegen ist es auch dabei stets, die therapeutische Schweigepflicht sowie die Privatsphäre aller Klient:innen zu jedem Zeitpunkt zu wahren.

Sie dürfen darauf vertrauen, dass wir a) jeweils zur Erzählung des Erlebten autorisiert wurden und b) alle Details, die einen Rückschluss auf konkrete Personen, Namen, Orte etc. ermöglichen könnten, abändern.

Sollten Sie also den Eindruck haben, in einer unserer Schilderungen eine bestimmte Person zu erkennen, so liegt das wohl daran, dass wir Menschen, so verschieden wir sein mögen, oft überraschend ähnliche Probleme und Ressourcen haben.

Transkript anzeigen

00:00:07: Roland: Herzlich willkommen zu unserem Podcast Liebesdoppel.

00:00:11: Sabine: Der Podcast fürs Zwischenmenschliche.

00:00:14: Roland: Wir sind die Bösels. Mein Name ist Roland Bösel.

00:00:17: Sabine: Mein Name ist Sabine Bösel.

00:00:19: Roland: In der heutigen Folge sprechen wir darüber, warum „kein Stress“ uns irrsinnig stresst.

00:00:29: Sabine: Das hat sich so etabliert. Ich habe es jetzt auch mittlerweile in meinen Sprachgebrauch integriert. Kein Stress, alles gut, alles gut.

00:00:39: Roland: Das haben wir von den Jungen übernommen. Wir sind schon cool, Sabine.

00:00:44: Sabine: Und dann denke ich mir manchmal, was habe ich jetzt gesagt? Wieso? Warum Stress?

00:00:48: Roland: Warum alles gut? Es ist ja nicht alles gut.

00:00:50: Sabine: Es ist ja gar nicht alles gut. Aber wenn jemand sich zum Beispiel bei mir entschuldigt, Entschuldigung, jetzt habe ich das gemacht, das habe ich jetzt vergessen. Das ist ein kleines Hoppala. Dann sage ich auch gerne alles gut, alles gut. Was ich eigentlich damit meine ist, lass mich doch bitte in Ruhe mit deinen Schuldgefühlen. Hörst, sehr still. Alles gut, alles gut. Sei ruhig. Und das mit dem kein Stress, das finde ich auch spannend. Letztens ist mir ein Geschäft passiert. Ich war, glaube ich, ziemlich entspannt und habe irgendwas wollen. Die Verkäuferin hat sich dann geirrt. Dann habe ich gesagt, Moment einmal, das ist sicherlich zu klein, das passt nicht. Ah ja, ich schaue gleich nach. Kein Stress, kein Stress. Und da habe ich schon gemerkt, die ist ganz atemlos, die ist total gestresst jetzt mit meinem Wunsch. Ich habe eh keinen Stress gehabt. Für mich war klar, diese Größe passt nicht. Ich brauche etwas anderes. Schauen wir mal, ob sie es hat oder nicht.

00:01:54: Roland: Wir haben das ja schon in unserem Buch Liebe wie geht geschrieben und da kann ich mir erinnern, dass manche Leute gesagt haben, naja, ihr nehmt es aber schon ziemlich genau. Ja, wenn in einer Verneinung steckt, dann auch immer die andere Botschaft mit drinnen. Wenn ich sage, kein Stress, was hört das Gehirn, was hören wir, unser vis-a-vis? Ein Stress. Weil, und das wisst ihr ja von unserem Podcast, dass Verneinungen oft das erste herholen, was man eigentlich nicht haben will. Wenn ich sage, kein Stress oder glaube ja nicht, dass das so und so ist, was glaubt man dann das, was man sagt? Oder meine Lieblingsformulierung ist ja bei Politikerinnen und Politiker, wenn sie sagen, ich habe nichts zu verbergen. Was hört das Gehirn? Das Gehirn hört eigentlich, ich habe was zu verbergen. Und es ist schon spannend, wie sich unsere Sprache entwickelt hat, Sabine. Weil ich kann mich noch erinnern, wie ich als 20-Jähriger, und das ist schon eine Weile zurück, in die USA geflogen bin und auch so beruflich zu tun hatte. Und dann sagt jemand bei irgendeinem, ich weiß nicht, Automaten und so, how do you do? Und ich beginne eine Antwort zu geben. Und der hat überhaupt nicht, der hat sich nicht mehr dafür interessiert. Das heißt, es sind sowas, so alltägliche Gewohnheiten, die allerdings, und um das geht es uns auch in dem Podcast, gewisse Botschaften vermitteln, damit ihr, die uns dazuhört, uns richtig versteht. Kein Stress, kein Stress, alles gut. Man kann diese Formulierung genauso verwenden. Und es ist gut, sich immer wieder bewusst zu machen, was vermitteln wir da bzw. was bekommen wir vermitteln? Was kann der Hintergrund sein? Und was gibt es auch für Möglichkeiten, neue Rituale zu implementieren? Weil ich habe mir in der Vorbereitung, Sabine, für diesen Podcast überlegt, was gebe ich denn ich manchmal, wenn die Leute sagen, na, wie geht's dir? Und ich sage, willst du die Kurzversion? Weil dann sage ich, alles gut. Oder willst du eine detailliertere Version? Und wenn dann jemand sagt, gerne mal anders, aber ich muss schon weiter, dann habe ich eigentlich gut auf mich aufgepasst, weil wenn ich da anfange zu erzählen.

00:04:15: Sabine: Also dann entsteht beim Anderen eigentlich der Stress, ich habe den Roland was gefragt, der Roland antwortet, muss ich da stehen bleiben und zuhören? Dabei wollte ich ja nur höflich sein. Manche sagen es auch ein bisschen anders, die sagen dann so, alles gut, alles gut. Und dann ist für mich ist dann der Subtext meistens oder ich will jetzt nur was Positives hören von dir oder ich will jetzt eigentlich von dir hören, alles gut, mehr will ich jetzt nicht hören. Es ist eben eigentlich so, eigentlich ist es alles gut, so wie das How do you do. So was freue ich mich. Also in Amerika, ich habe es ja dann auch nicht, am Anfang habe ich es auch nicht verstanden. Und dann habe ich verstanden, dieses How do you do ist eigentlich nur so eine Höflichkeit, so wie man auch sagt, hallo, schön, dass du da bist oder sowas. How do you do.

00:05:02: Roland: Ich glaube, Sabine, wir nehmen das ja auch auf, weil wir bewusst machen wollen, dass in diesen dahingesagten Formulierungen einerseits auch eine Kulturentwicklung passiert, weil vor vielen Jahren hätte keiner gewusst, was Stress ist. Und wir borgen uns ja Wörter aus anderen Sprachen aus, um eine neue Wirklichkeit zu konstruieren. Vielleicht manchmal auch, jetzt sage ich cool zu sein. Früher hätte keiner cool gesagt, sondern der ist lässig.

00:05:34: Sabine: Dieses kein Stress, kein Stress. Wir haben uns dazu entschieden, über das zu sprechen, weil wir es wirklich sehr oft hören. Und das Wort Stress ist auf jeden Fall negativ besetzt für uns. Für uns alle, glaube ich. Es ist, glaube ich, klar, dass Stress heißt ja, dass etwas zu viel ist. Wir sind in dem Moment überfordert mit dem, was passiert und sollten vielleicht drei Sachen gleichzeitig machen. Das heißt, es ist auf jeden Fall etwas Negatives, was man da einbringt.

00:05:58: Roland: Und unser Hirn ist ja so konstruiert, dass der Hirnstamm, du kennst es vielleicht von der Folge Schildkröte und Hagelsturm, so eigentlich nur zwei Zustände kennst, Sicherheit oder keine Sicherheit. Und wenn der Hirnstamm merkt, keine Sicherheit da ist, Gefahr, Gefahr und dann werden wir zu entweder Schildkröte oder Hagelsturm oder wie wir das nennen auch Maximierer und Minimierer, weil eben jetzt immer wieder Stress da ist oder fehlende Sicherheit. Und wenn das Ohr an das Zentralmittelhirn das Wort Stress sendet, kann schon sein, dass auch wenn wir es tausende Male hören, tief drinnen wirklich ein Stressmotor anspringt. Und das finden wir schade. Deswegen ist es gut, es mal zu überprüfen. Vielleicht ist es gut, da oder dort zu sagen, kein Stress, kein Stress oder alles gut, alles gut. Oder bei Menschen, die mir wirklich wichtig sind, zu sagen Hallo oder Hallo ist ja auch nicht wirklich ein typisch österreichisches Wort. Oder schön, dich zu sehen. Ich habe gerade einen wichtigen Weg und für einen Moment mag ich sagen, ich freue mich, dich zu sehen. Das ist sowas differenziert Persönliches. Da würde ich nicht auf die Idee kommen zu sagen, der hat keine Zeit für mich. Das ist vielleicht ja was ganz Besonderes. Und das kannst du zu deiner Partnerin, deinem Partner sagen, das kannst du zu deiner Tochter, Sohn sagen. Etwas vorzuspielen bringt dir nichts, weil der andere spürt es sowieso, dass du jetzt gerade eine Anspannung hast, einen Ärger hast. Früher hätte man wahrscheinlich nicht gesagt Stress, Stress, sondern hätte gesagt, ich habe gerade eine Anspannung.

00:07:49: Sabine: Oder ich habe es eilig.

00:07:50: Roland: Oder ich habe einen Ärger oder ich bin grantig.

00:07:54: Sabine: Und mir sind jetzt zwei Beispiele eingefallen, wo jemand das gerade, was wir gerade gesagt haben, nicht gesagt hat, aber mir geholfen hat, wo ich im Stress war. Und zwar das eine war, ich bin bei der Straßenbahn ausgestiegen und bin mit dem Kinderwagen. Aber der Kinderwagen hat sich so verhakt in diesem Raum dazwischen, zwischen dem Bahnsteig und der Straßenbahn. Und anstatt mir zu sagen, kein Stress, kein Stress, hat jemand sofort hingegriffen und hat mir da geholfen, das Wagen da rauszuziehen. Und dieses mit den Worten, warten Sie, ich helfe Ihnen. Und ist relativ schnell hin, hat es rausgezogen, das Wagen. Und ich konnte in aller Ruhe aussteigen und schon war mein Stress schon wieder erledigt. Das heißt, eine Hilfsbereitschaft ist da sehr angenehm. Und das Zweite, was ich sagen wollte, und das war ein sehr gutes Beispiel auch, wo ich auch gemerkt habe, mein Stresspegel steigt und deiner auch. Und zwar, das war eine Veranstaltung, die wir online gemacht haben, eine Gruppe, die wir online gemacht haben und wo wir diese Breakout-Räume gemacht haben. Das heißt, da werden virtuelle Räume eröffnet, wo dann die Paare ihre Dialoge machen mit Begleitung. Und wir haben diese Räume gebraucht. Wir hatten ein Team und in jedem Raum ist dann ein Teammitglied und ein Paar. Ja, und es hat irgendwie nicht funktioniert. Es war ein technisches Problem. Und die Kolleginnen waren alle da online und haben versucht zu helfen. Und es hat aber nicht geklappt. Und wir haben es nicht genau verstanden, warum das nicht funktioniert. Und ja, der Stresspegel ist gestiegen. Ich habe so richtig gemerkt, Adrenalin, wieso geht das jetzt nicht? Wir brauchen das aber jetzt unbedingt. Da sitzen jetzt sechs Kolleginnen, die bereit sind zu arbeiten und wir haben diese Räume nicht. Und dann hat die eine Kollegin, die aneinander war, die hat dann gesagt, wir haben jetzt 20 Minuten Zeit, das einzurichten. Roland, kannst du mal versuchen, vielleicht da auszusteigen oder dort einzusteigen? Also es gab mehrere Lösungsvorschläge. Der Zaubersatz war, wir haben jetzt 20 Minuten Zeit, wir werden das Problem lösen gemeinsam. Dieses andere Wort hat sie nicht gesagt, dieses Zauberwort mit fünf Buchstaben hat sie nicht gesagt, sondern gesagt, wir haben 20 Minuten Zeit. Und in dem Moment habe ich gemerkt, ich entspanne mich schon wieder. Ich bin schon wieder dabei, auch kreativ zu sein. Du warst dann auch kreativ und hast gesagt, na, vielleicht muss ich mit meinem Handy da aussteigen. Also es gab dann schon mehrere Lösungsmöglichkeiten und natürlich haben wir es geschafft mit dem großen Team. Ich glaube, es waren keine 20, es waren vielleicht 10 Minuten, die wir gebraucht haben, um das Problem zu lösen.

00:10:34: Roland: Weißt du, wer das am besten spüren kann, ob wir gerade in eigenem Flow sind oder ob wir in der Anspannung, im Stress sind, das sind die Babys. Wenn wir so angespannt sind und jetzt nehmen wir das Kind, dann kann es passieren, muss nicht passieren, kann passieren, dass das Baby ganz unruhig wird. Vorsicht, Vorsicht, Umkehrschluss stimmt so auch nicht. Zu sagen, jedes Mal, wenn das Baby schreit, bin ich nicht entspannt, das stimmt auch nicht.

00:11:06: Sabine: Baby hat natürlich manchmal auch verschiedenste Auras oder irgendwas passt dem Baby nicht.

00:11:10: Roland: Die von mir unabhängig sind, doch mein bei mir sein, mein beim Wesentlichen sein, beim Herzschlag, beim Atmen und zwar gar nicht, das dann bewusst zu haben, sondern zu sagen, ich bin da, liebes Baby und ich freue mich, dass wir uns da jetzt begegnen. Das macht schon einmal was mit jemandem und so geht es uns auch auf der Straße, wenn wir einander begegnen, und wir laden dich ein, mal hinzuschauen und hinzuhören. Was sind denn so Sätze, die du gerne sagst? Sagst du, ich habe jetzt keine Zeit oder ja, ich bin schon am Sprung, aber ich freue mich, dass wir uns sehen. Sagst du, kein Stress, kein Stress. Sagst du vielleicht, alles gut, alles gut. Willst du dich beruhigen, andere beruhigen. Was sind so deine Formeln?

00:12:05: Sabine: Bei einem Baby weiß ich genau, was ich mache, damit ich mich beruhige.

00:12:09: Roland: Mir ist gerade eingefallen, eine gute Freundin von uns, die sagt jedes Mal, grüß Gott. Und dann denke ich mir, also ich kenne die ja, die ist in keiner Kirche. Sag ich, meinst du jetzt wirklich Gott? Und sie sagt, nein, aber ich habe das so gelernt. Also was wir damit meinen, ist das, was wir gelernt haben auch zu überprüfen. Unser Podcast geht ja ums Zwischenmenschliche. Was wäre heute? Heute, nur vielleicht heute oder wenn du den Podcast jetzt gerade hörst und vielleicht hörst du ihn sogar in der U-Bahn, vielleicht sitzt du in einem Café und schau dich mal um. Wo könntest du ein nettes, schön, dass du da bist und schön, dass ich da bin? Vielleicht mit den Augen, mit einem Blick, mit einer Geste, vielleicht auch mit einem Satz gestalten. Ist das nicht, jetzt habe ich schon wieder ein nicht, ist das nicht mehr Lebensfreude oder anders ausgedrückt, ohne dass ich das nicht dafür gebrauche, ist das nicht, jetzt bin ich, ich weiß nicht, wieso wir diese Verneinung oft brauchen oder diesen Stress. Also ich merke jetzt selber auch, wenn ich mit dir jetzt rede, wir haben ja am Anfang gedacht, wie kriegen wir das so hin, damit die Menschen uns wirklich verstehen. Jetzt gerade merke ich, dass ich innerlich ruhiger werde. Und da geht es auch um mein Vertrauen, nämlich das Vertrauen, dass die Menschen, die uns jetzt gerade hören, sagen, okay, auch in der Verlangsamung, in der vielleicht zweimal durchatmen kann was entstehen, dass ich vielleicht manchmal, jetzt bin ich wieder beim nicht, nicht spüren kann, doch wenn es mir gelingt und da sind nur eben Babys sehr gut und darum fahren wir auch auf Urlaub, weil dann meistens dann dieses Loslassen beginnt, das ist nämlich auch für die Paarbeziehung so wichtig, weil wenn du in dir den Stress schon aufgebaut hast und oder dann getriggert wirst, auch so ein schönes Wort, das vor vielen Jahren noch gar nicht gab, von deiner Partnerin, Partner provoziert wirst, dann geht unsere Verbindung, unsere Sicherheit verloren und dann passiert das, was ich gerade vorhin gesagt habe, dann übernimmt der Hirnstamm die Führung und das ist für Paarbeziehung und für Zwischenmenschlichkeit ungünstig.

00:14:50: Sabine: Lassen wir es so stehen. Und zum Beispiel mir hilft, wenn ich ein Baby, ich würde gerne Babys beruhigen, aber manchmal bin ich selber gerade ein bisschen, ich habe gerade was zu tun oder weiß Gott wie viele Sachen im Kopf und mir hilft dann eben das Singen und das Bewegen und es ist lustig, ich nehme das Baby dann und dann habe ich einen bestimmten Rhythmus, den ich dann, dann gehe ich auf und ab und habe einen bestimmten Rhythmus und singe dann etwas und manchmal ist es ein Lied, das ich schon kenne, das mir bekannt ist, manchmal erfinde ich gerade in dem Moment irgendwas, mache einen Rhythmus dann draus, mache eigentlich einen, wie sagt man da, dieser Sprechgesang, wie heißt das geschwind? Einen Rap mache ich eigentlich, einen Rap. Und dieser Rhythmus, ich gehe dann in einen bestimmten Rhythmus und sage irgendwas und merke dann, wie ich mich selber beruhige und ihr Lieben, die uns gerade zuhört, es gibt einen Fachausdruck, der heißt regulieren. Man kann sich selbst regulieren, also runter regulieren, wenn der Stresspegel hoch ist und das kann auch sein, das kann auch was Positives sein. Das wollte ich jetzt auch noch sagen, das gebe ich euch auch noch mit, das ist auch was Positives, es kann auch manchmal zu viel sein, was Positives, was passiert, zum Beispiel jemand plant eine Hochzeit, ein Paar plant eine Hochzeit und das kann schon positiv ganz viel, es kann einen fast ein bisschen überfordern, diese Fülle an Gefühlen und an Dingen, auch wenn es glückliche Gefühle sind, Freude, das ist viel. Und dieses Regulieren heißt, ich gebe diesen Spannungspegel oder diese Aufregung durch wieder ein bisschen runter. Also wie sagt man, ja regulieren eben.

00:16:38: Roland: Ja, aber letztens, Sabine, habe ich ein Paar gehabt, wo der Mann gesagt hat, er schaut sehr viel so auf Social Media und da sagt er, er hat das Gefühl, mit ihm stimmt was nicht, weil er sich da manchmal nicht selbst regulieren kann und dann hat er gleich eine Diagnose dafür bekommen.

00:16:59: Sabine: Das muss man ja permanent machen.

00:17:01: Roland: Und dann sagt seine Partnerin, du, du warst einfach aufgeregt, weil du hast einen neuen Job und wärst du nicht aufgeregt gewesen, hättest du vielleicht gar nicht diesen Vortrag, diese Präsentation so machen können, das gehört ja irgendwie dazu.

00:17:15: Sabine: Die Aufregung, der Aufregungs-, der Erregungspegel kann sehr hoch sein und im Positiven wie auch bei negativen Ereignissen und wenn ich jetzt noch einen Vortrag halte, muss ich auch aufgeregt sein. Sonst geht es nicht, wenn ich nicht Lampenfieber habe und aufgeregt bin, das braucht man gar nicht versuchen, das abzuschaffen.

00:17:31: Roland: So geht es bei jedem Podcast, wenn ich das Gefühl habe, ja, das ist schon halbwegs erledigt, dann machen wir meistens eine neue Aufnahme, weil es nichts geworden ist. Also wir brauchen auch sowas wie so einen Grundpegel.

00:17:42: Sabine: Einen gewissen Grundpegel an Aufregung, an Energie und was sagt man dann, da gibt es in der Sprache, ist es ja auch drinnen, dieses, jetzt muss ich mal runterkommen. Und bei Kindern ist es ja auch oft so, nicht bei Babys, auch bei Babys, aber auch bei kleinen Kindern, dass du merkst, okay, die sind jetzt bei einem Kinderfest zum Beispiel eingeladen, ist alles sehr aufregend, ist alles ganz toll und dann geht man nach Hause mit dem Kind und dann sagt man zu sich selber, jetzt muss ich schauen, dass das Kind wieder ein bisschen runterkommt, weil so wie aufgeregt wie dieses kleine Kind jetzt ist, kann das sicher nicht schlafen gehen jetzt. Dann musst du eben runterkommen und das ist auch eine Aufgabe des Erwachsenen, dieses Co-regulieren. Und bei einem Baby machst du es auf jeden Fall, das Co-regulieren, das Baby ist vielleicht aufgeregt, es weint, ist unruhig und letztens habe ich mich dann in den Schaukelstuhl gesetzt, das war sehr nett, da bin ich nicht auf und ab gegangen, sondern ich habe mich in den Schaukelstuhl gesetzt und habe dann ein uraltes Lied, das wir unseren Kindern vorgesungen, habe ich dann unserer Enkelin vorgesungen, so ein Wiegenlied, ein hawaiianisches Wiegenlied und habe mich selber damit in einen Zustand der Entspannung versetzt und habe dann auch meine Umgebung fast in Trance versetzt, weil auch die dazugehörigen Eltern sind ganz ruhig geworden und haben gesagt, ah, das war angenehm, du besitzt den Großmutterstuhl, bist eine Großmutter und singst das Wiegenlied, herrlich, jetzt haben wir uns alle wieder beruhigt. Also das heißt, als Eltern ist man ja auch aufgeregt manchmal, ist die Frage, wie regulierst du dich dann?

00:19:16: Roland: Was machst du, wenn du im Supermarkt in der Kasse stehst, du weißt, der nächste Termin wartet auf dich oder du musst dorthin und dann sagt dir jemand, wie in Griechenland, die Griechen sagen ja, sieh gar, sieh gar, geh mach, geh mach, dann sage ich, oida, wenn ich es eilig habe, will ich es nicht hören, sieh gar, sieh gar, also es kommt auch auf die Platzierung an und wenn es in dem Sinne ein Schutzmuster ist, in dem Fall von der Kassiererin oder dem Kassier, dann kommt es nicht so gut. Allerdings, also dieses griechische sieh gar, sieh gar hat schon was, weil wenn wir in Zakynthos sind, das Paarseminar leiten und auf das Meer blicken, dann hast du dieses sieh gar, sieh gar, dieses Gemach in dir und das schlagt sich ja dann auch auf den Impuls und auf deine innere Psyche und deswegen ist das Jahr für Jahr, wenn wir nach Zakynthos kommen, wir kommen dort an und das Erste, was ist, wir sind immer ganz gerührt, weil diese Welle.

00:20:15: Sabine: Das Meer hat eine totale Wirkung, das Meer hat eine total beruhigende Wirkung und ich habe das auch gelesen, also auch ein See oder ein Meer, wenn du aufs Wasser schaust, hat das eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem und darum machen viele von uns gerne Urlaub am Meer oder an einem See, weil auf das Wasser zu schauen, das beruhigt das ganze Nervensystem. Das Nervensystem ist ja dazu da, dass es uns auch Energie zur Verfügung stellt und das Runterkommen, manchmal geht es gar nicht so leicht. Also was mir auch hilft runterzukommen zum Beispiel ist, wenn ich dann was koche oder was backe. Am besten ist überhaupt Kuchen backen, da bin ich dann nach fünf Minuten Tiefen entspannt.

00:20:53: Roland: Mir hilft oft die Bewegung und der Sport oder auch ein gutes Buch lesen oder einfach nur sitzen und in die Natur schauen. Nur, wir sind jetzt ein bisschen von kein Stress in die Tiefenentspannung gekommen und uns geht es ja eigentlich mit dem Podcast auch wie einmal mehr darum, Bewusstsein dafür zu schaffen, wie begegnen wir. Ich kann mich erinnern, unendlich hat eine Kollegin zu mir gesagt, Roland, kein Stress und ich habe dann gesagt, danke, dass du mich erinnerst, jetzt habe ich einen und sie war dann ein bisschen, oh, das wollte ich ja nicht, was wäre, also du sagst, apropos Kollegin, die Kollegin, die gesagt hat, wir haben 20 Minuten, oder wirst du jetzt sagen, wenn dir jemand begegnet ist auf der Straße, sagen wir haben jetzt drei Minuten, was wäre was Neues? Aber die Frage geben wir eher euch, weil, wie heißt es denn so schön, Ratschläge sind die schlimmsten Schläge. Unsere Idee ist, nimm einmal wahr, welche Begrüßungsformen du hast und sing die deiner persönlichen Individualität genau so, wie du es eigentlich brauchst. Oder hast du dich angepasst, weil das eben, ja, so sieht der ist und vielleicht ist es gut, hier und da sich anzupassen und vielleicht ist es gut, gerade bestimmten Leuten, ich habe das letztens bei den Enkelkindern gemerkt, ich bin dann manchmal so, ich begrüße die Mama wie Erwachsene, was ja auch gut ist und manchmal ist es gut runterzukommen und damit meine ich jetzt nicht in der Psyche, sondern auch mich hinzuhocken, auf Augenhöhe zu kommen und zu sagen zum Beispiel Raphael, schön, einfach schön oder einfach gar nichts sagen, umarmen, aber du wirst nicht jeden in der U-Bahn, der dich anrempelt und dann sagt alles gut, alles gut, dann umarmen, dann geht es nicht.

00:22:52: Sabine: Ich habe jetzt mir noch etwas aufgeschrieben, nämlich die differenzierte Version von alles ist gut. Weil dass alles ist, gut kann ja auch einen Druck auslösen, also das alles gut ist, gibt es ja in Wirklichkeit nicht, aber wenn ich jetzt, ich habe mir da was aufgeschrieben, was mir gut gefällt, differenzierte Version von alles ist gut, vieles ist gut, manches ist sehr gut, manches braucht Entwicklung und zunächst die Anerkennung, dass es so ist, wie es gerade ist. Vieles ist gut, manches sehr gut und manches braucht Entwicklung und dass man anerkennt, das ist gerade so, wie es ist und ich glaube, wenn du in diesen Zustand kommst, dich hinsetzt und sagst, okay, dann ist es schon wieder anders und mir hilft auch zum Beispiel, wenn ich dann, ich schreibe immer so gerne meine Listen, wenn ich dann sage, okay, von der Liste, die ich da für heute vorhatte, ich streiche jetzt da zwei Punkte, meistens ist es ein Punkt, reicht meistens schon, dass ich wieder in aller Ruhe meine Sachen mache, mit Freude, dass ich im Flow bin und eines nach dem anderen mache, das hilft mir meistens, wenn ich ein bisschen was streiche und eben zu sagen, ja, manches ist gut, manches sehr gut, manches braucht noch was und das ist in Ordnung so.

00:24:08: Roland: Also wenn ich dir dazu höre, habe ich so das Gefühl, es zahlt sich wirklich aus, das ist zwar ein komisches Wort, aber es zahlt sich aus, zu hinterfragen, wie wir in Paarbeziehungen, in der Familie, mit Freundinnen und Freunden sprechen und unsere Sprache hat sich ja da weiterentwickelt und es heißt so schön, Energie folgt der Aufmerksamkeit, das heißt die Wörter, die ich verwende, erzeugen dann auch ein gewisses Feld und ich habe jetzt gemerkt, dass du das gesagt hast, vieles ist gut, manches ist sehr gut, manches braucht entwickeln und zunächst die Anerkennung, dass es so ist, wie es gerade ist, wunderschön. Und das würde ich wahrscheinlich nicht jeden auf der Straße so begegnen, aber ich merke, dass ich manchmal, wenn jemand sagt, wie geht's und ich weiß, wir haben gar nicht die Zeit, dann will ich eigentlich gar nichts sagen und dann ist das vielleicht dieses alles ist gut, ein so, ja, so ist es halt. Aber ich könnte mir vorstellen, jetzt auch nach dem Podcast, dass ich vielleicht beim nächsten Mal sage, wie geht's dir, dass ich sage, ich möchte dir das gerne sagen und jetzt gerade ist dafür kein Raum und indem ich dir das sage und dich bitte, dass wir das vielleicht später besprechen, geht's mir schon wieder viel besser. Mir könnt ihr auch sagen, Sabine, Skala 1 bis 10, 1 ist ganz schlecht, 10 ist super, wo bist du gerade? Aha, du bist auf 7, gut, ich bin auf 5 und tschüss.

00:25:49: Sabine: Ja, das ist super.

00:25:50: Roland: Und weißt du, was das Tolle ist? Wenn du das öfters machst, lernst du dich dann auch selbst zu regulieren, weil du merkst, aha, ich habe ein Instrument, wo ich einerseits das ermesse und schaue, wo ich gerade stehe, jetzt bin ich bei 5, 7, 3, 1, auf der anderen Seite werde ich und davon bin ich überzeugt mittlerweile merken, ich kann auch darauf Einfluss nehmen. Ich kann auf so viele Dinge nicht Einfluss nehmen, ob jetzt in, weiß nicht, ein paar tausend Kilometer entfernt jemand gerade eine Bombe abwirft, aber ich kann sehr wohl Einfluss darauf nehmen, mit welchen Wörtern und mit welchen Begegnungsformen ich durchs Leben gehe.

00:26:34: Sabine: Na gut, ich bleibe jetzt bei dieser Frage, wo bist du gerade von 1 bis 10, wenn ich das beantworte, heißt das aber auch, dass ich für einen Moment auf die Meta-Ebene gehe, das heißt, ich schaue von oben oder ich schaue von außen auf mich oder ich spüre rein, so kann man es auch sagen, ich halte inne und überlege gerade einen Moment, wo bin ich denn gerade, bin ich bei 5, bin ich bei 7, bei 9 und damit habe ich aber auch schon einen Moment mich selbst wahrgenommen und auf mich geschaut, von außen ein Stück, indem ich da auch eine Zahl dann finde. Und dann kann ich mir auch überlegen, na gut, wenn ich jetzt bei 3 bin, vielleicht könnte ich irgendwas tun, damit ich auf einen höheren Level komme, des Wohlbefindens, kann ich mir dann was überlegen, weil ich ja erwachsen bin und ich kann mich ja selbst regulieren, nur manche vergessen das, dass sie sich selbst regulieren können und dann kommt der Appell an den anderen, bitte regulier du mich, ich bin so im Stress gerade, kannst du mich bitte regulieren, aber das wäre ja noch nett, wenn man das sagen würde, ich bin im Stress, regulier mich bitte, obwohl ich sage es dir manchmal schon, ich sage es zwar nicht so, aber ich sage dann, ah jetzt muss ich das und das hätte ich schon machen sollen und dann regulierst du mich nämlich, indem du dann sagst, da pass auf, ich rufe jetzt dort an für dich und sage dir dann Bescheid, so irgendwas, sowas machst du dann öfter, da regulierst du mich dann und dann geht mein Stresspegel runter.

00:27:59: Roland: Mir ist gerade eingefallen, dass wenn wir uns täglich die Nachrichten anhören, es hängt natürlich auch davon ab, welches Medium ich da mir gerade herhole, gibt es welche, die einem besonders viel Stress machen, weil sie sagen, ganz Achtung, Achtung Gefahr und wenn du das nicht berücksichtigst und da wird dir schon wieder was genommen und dir geht es schlecht, bisschen andere, die sagen, die zwar kritisch sind, aber differenzierter berichten, letztlich ist es aber auch eine Frage, wie wird uns das herangetragen und wie berichtet man uns ausschließlich das, was vielleicht nicht so gut läuft. Ich habe einen Klienten, der gesagt hat, ich muss mir jedes Mal, wenn ich Nachrichten höre, es bis zum Ende anhören, auch wenn ich mich manchmal für die Kulturthemen nicht interessiere, aber die Kulturthemen, die bringen mich auch wieder ein bisschen runter, weil das andere alles mich so aufgeregt hat und somit wollen wir dich und all die Menschen, die uns da hören, einladen zu schauen, welche Sprache du dich bedienst, welche Wörter du dich bedienst und vor allem, wie du mit den Menschen, die dir am wichtigsten sind, umgehst, wobei es durchaus auch eine schöne Geste ist, sich einmal zu überlegen, wie es der Kassiererin oder Kassierer im Supermarkt geht und diese Perspektive einzunehmen, anstatt zu sagen, kein Stress oder alles ist gut, zu fragen, wollen Sie sagen, wie es Ihnen gerade geht oder ich finde toll, was Sie für einen Job machen, ich weiß nicht, ob ich das könnte, danke.

00:29:44: Sabine: Das ist aber eine Begegnung.

00:29:46: Roland: Das ist alles so weich gewaschen, aber das ist meiner Meinung nach eine Schutzbehauptung Es tut uns gut, diese Begegnung mit einem anderen Menschen. Und wenn wir gerade keine Zeit haben, oder andere keine Zeit haben, dann ist jede Floskel eine Überbrückungsmöglichkeit. Und wir wollen ja, dass wir mit euch gemeinsam hinschauen, wo können wir das Bewusstsein erweitern, weil dann ist der Handlungsspielraum zehnmal größer.

00:30:15: Sabine: Und jetzt, halt noch einen Moment inne, jetzt haben wir dir so viel erzählt darüber und auch diese Geschichte mit einer Skala von eins bis zehn. Also zehn wäre das absolut tolle Wohlbefinden, Glücksgefühl rundum. Eins wäre, es geht mir nicht gut, ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut. Ganz schlecht. Ganz schlecht. Wo bist du jetzt gerade? Schau mal, ob du dich da einschätzen kannst. Und wenn es nicht eine Zehn oder Neun ist, oder Acht, wenn es vielleicht unter Fünf ist, was könntest du machen, um dich selbst zu regulieren, um dir Gutes zu tun? Oder du kannst doch sagen, ich bin ja mit dem zufrieden, so wie es jetzt ist. Jetzt habe ich mich nur kurz einmal eingeschätzt, wie es jetzt gerade ist, und es ist in Ordnung so.

00:31:00: Roland: Und wenn du in Beziehung lebst, was glaubst du, wo steht gerade deine Partnerin, Partner so im Leben? Mehr bei Drei, Vier, Fünf? Ich kann natürlich sagen, na, dem muss es gut gehen, weil mit mir kann es einem nur gut gehen. Das weißt du, dass das ein guter Versuch ist abzulenken, aber wenn du wirklich genau dich einfühlst, für einen Moment in die Schuhe deiner Partnerin, Partner steckst, wo wird er oder sie sich gerade fühlen? Vielleicht doch bei Sieben oder doch bei Fünf? Und dich dann darüber auszutauschen. Und selbst wenn deine Partnerin, dein Partner sagt, was ist denn jetzt mit dir los, warum redest du mit mir so? Kannst du sagen, ja, weil es mich wirklich interessiert, wie es dir geht, und ich möchte auch gerne sagen, wie es mir geht.

00:31:46: Sabine: Und vielleicht kann sich das dann auch schon wieder verändern, wenn du gehört wurdest und auch jemandem anderen zugehört hast. Vielleicht magst du aber auch sagen, ich wünsche mir jetzt ein paar Minuten Hilfsbereitschaft von deiner Seite, weil da einige Aufgaben sind, wo ich ein bisschen Hilfe benötige. Das kann man auch sagen. Oder man sagt, es ist schon genug, dass ich dir sagen konnte, und du hast mir zugehört.

00:32:10: Roland: Also wenn jetzt die Sabine ihren Abschlusssatz gleich sagen wird, bitte kein Stress, kein Stress, es ist alles gut. Du brauchst nichts verändern. Wir sind zwar sehr erfahren, lebenserfahren, aber Ratschläge sind die schlimmsten Schläge. Vielleicht denkst du dir, brauche ich alles nicht, ich bleibe bei meinem kein Stress, alles gut. Und vielleicht probierst du das nächste Mal das aus, was die Sabine so schön gesagt hat, was ich mir jetzt wirklich so ganz zu mir genommen habe, nämlich vieles ist gut, manches ist sehr gut, manches braucht Entwicklung und zunächst die Anerkennung, dass es so ist, wie es gerade ist.

00:32:51: Sabine: Dafür wünschen wir euch alles Gute und habt ein gutes, entspanntes Nervensystem, ein relaxtes Nervensystem.

00:33:01: Roland: Jetzt brauchst du wieder entspannt und relaxed.

00:33:03: Sabine: Entspannt und relaxed, nein.

00:33:04: Roland: Dabei hast du so schön gesagt, dein Abschlusssatz ist ja, vieles ist gut, manches ist sehr gut, manches braucht Entwicklung und zunächst die Anerkennung.

00:33:13: Sabine: Und dafür kannst du dich auch selber wertschätzen und auch deinen Partner wertschätzen.

00:33:16: Roland: Du brauchst keinen Stress, dass du jetzt einen guten Abschlusssatz sagst.

00:33:19: Sabine: Ich muss jetzt sofort einen guten Abschlusssatz finden. Nein.

00:33:22: Roland: Dein Abschlusssatz ist ein Geschenk.

00:33:25: Sabine: Macht es gut und macht es gemeinsam, ihr Lieben. Alles Gute.

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